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Über 1 000 Kauri-Bäume für Neuseeland-Anleihen der Rentenbank gepflanzt

24. Mai 2017

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main refinanziert sich auch am neuseeländischen Kapitalmarkt. Der sogenannte „Kauri-Markt“ ist nach dem größten auf Neuseeland heimischen Baum benannt. Vor zehn Jahren begab die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum ihren ersten „Kauri-Bond“ über 275 Mio. Neuseeländische Dollar (NZD). Das entspricht nach aktuellem Wechselkurs etwa 170 Mio. Euro. Seitdem begibt sie dort regelmäßig Anleihen. Gemessen am Gesamtvolumen der platzierten Anleihen von knapp 4 Mrd. NZD (etwa 2,49 Mrd. Euro), ist die Rentenbank einer der bedeutendsten Emittenten am Kauri-Markt.

Die unter Naturschutz stehenden Kauri-Bäume, die in der Mythologie der Māori eine wichtige Rolle spielen, sind nicht nur Namensgeber für diesen Anleihemarkt, sondern sie profitieren auch ganz konkret davon, nämlich durch ein Programm der Bank of New Zealand (BNZ). Die BNZ pflanzt zusammen mit der gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation „Kauri 2000 Trust“ auf der Coromandel-Halbinsel pro Transaktion auf dem Kauri-Markt 100 Kauri-Bäume. Über die BNZ hat die Rentenbank bereits elf Kauri-Transaktionen getätigt. So ist dort allein durch Rentenbank-An­leihen in den letzten zehn Jahren ein kleiner Wald von 1 100 jungen Kauri-Bäumen entstanden.

„Wir arbeiten permanent daran, unsere Investorenbasis auf den internationalen Kapitalmärkten zu verbreitern und zu diversifizieren. Denn eine günstige Refinanzierung leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir unseren gesetzlichen Förderauftrag in Deutschland effizient erfüllen können. Es freut uns natürlich ganz besonders, wenn dadurch zusätzlich auch noch ein Naturschutzprojekt am anderen Ende der Welt unterstützt wird“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Der Kauri-Markt wurde für ausländische Emittenten durch eine Entscheidung der neuseeländischen Zentralbank attraktiv. Da Neuseeland aufgrund seiner geringen Staatsverschuldung immer weniger Staatsanleihen ausgab, drohte der dortige Anleihemarkt auszutrocknen. Deshalb erkannte die Reserve Bank of New Zea­land (RBNZ) 2007 unter anderem auch Anleihen der Rentenbank als sogenannte repofähige Sicherheiten an. Die Rentenbank verfügt als bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts mit expliziter Haftungszusage des Bundes für ihre Verbindlichkeiten über ein Triple-A-Rating der drei großen Rating-Agenturen.

Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rah­men ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Fi­nan­zie­rungen, die wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergeben werden. Auch die Ge­winn­ver­wen­dung unterliegt dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grund­ka­pital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands und refinanziert sich überwiegend an den internationalen Finanzmärkten.

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