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Rentenbank – Geschäftsjahr 2017

Rentenbank verleiht Gerd-Sonnleitner-Preis

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Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum.

Rentenbank hebt Zinsen an

27. April 2018

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent­wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozent­punkte (nominal) angehoben.

© Adam Gryko/Shutterstock.com

Innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,36 Prozent; bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,61 Prozent.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrar­wirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Bei­hilfeobergren­zen eingehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die jeweilige Preisklasse vor.

 

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

 

Rentenbank-Förderkredite 2017 erneut stark nachgefragt

23. April 2018

- Geschäftsjahr 2017: Windkraft boomt

- 1. Quartal 2018: ländliche Entwicklung stärker, Windkraft schwächer

Foto GB 2017

Der Vorstand der Landwirtschaftlichen Rentenbank zeigte sich anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main mit dem Geschäftsjahr 2017 zufrieden. „Auch in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase zeichnet sich das Geschäftsmodell der Rentenbank durch Stabilität und Kontinuität aus. Insgesamt lag unser Förderneugeschäft wieder auf hohem Niveau. Dabei waren besonders unsere Windkraftfinanzierungen im ländlichen Raum gefragt“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum.

Im Jahr 2018 zeichnet sich dagegen bisher ein geringerer Bedarf an Förderkrediten ab. Deutliche Zuwächse in der Fördersparte „Ländliche Entwicklung“ konnten einen Rückgang der Nachfrage für Windkraftfinanzierungen sowie in der Fördersparte „Landwirtschaft“ nicht ausgleichen. Insgesamt lag das Neugeschäft mit Programmkrediten im ersten Quartal 2018 mit rund 1,6 Mrd. Euro (Q1 2017: 2,0 Mrd. Euro) unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Im Emissionsgeschäft konnte die Rentenbank in den ersten drei Monaten mit 3,7 Mrd. Euro bereits ein Drittel ihres für 2018 geplanten Mittelbedarfs decken. 

Förderneugeschäft 2017 mit 11,9 Mrd. Euro stabil auf hohem Niveau

Das gesamte Förderneugeschäft der Rentenbank erreichte 2017 mit 11,9 Mrd. Euro (2016: 12,4 Mrd. Euro) erneut ein sehr hohes Niveau. Davon entfielen auf Namenspapiere und Schuldscheindarlehen 2,5 Mrd. Euro (2,3 Mrd. Euro), auf Wertpapiere 1,9 Mrd. Euro (2,5 Mrd. Euro) und auf Programmkredite 7,4 Mrd. Euro (7,7 Mrd. Euro).

Programmkredite für erneuerbare Energien besonders stark nachgefragt

Bei den Programmkrediten stieg insbesondere die Nachfrage nach Förderdarlehen für Investitionen in erneuerbare Energien kräftig auf 2,4 Mrd. Euro (1,9 Mrd. Euro). Den Schwerpunkt in dieser Fördersparte bildeten Finanzierungen von Windkraftanlagen, die sich auf 1,7 Mrd. Euro (1,5 Mrd. Euro) erhöhten. Darin sind Zusagen in Höhe von 0,6 Mrd. Euro (0,5 Mrd. Euro) für „Bürger- und Bauernwindparks“ enthalten.

In der Fördersparte „Landwirtschaft“ finanziert die Rentenbank vor allem klassische landwirtschaftliche Investitionen. Für Gebäude, insbesondere für Stallbauten, stellte die Förderbank 789 Mio. Euro (814 Mio. Euro) bereit, für Maschineninvestitionen 558 Mio. Euro (501 Mio. Euro) und für Flächenkäufe 539 Mio. Euro (626 Mio. Euro). Da sich die wirtschaftliche Lage vieler landwirtschaftlicher Betriebe verbesserte, ging der Bedarf an Liquiditätssicherungsdarlehen stark zurück. Insgesamt sank die Finanzierungsnachfrage von 2,4 Mrd. Euro auf 2,2 Mrd. Euro.

Zur Förderung des ländlichen Raums sagte die Rentenbank 1,8 Mrd. Euro (2,4 Mrd. Euro) zu. Hier finanziert die Förderbank vor allem kommunale Infrastrukturmaßnahmen, zum Beispiel im Rahmen von Globalrefinanzierungsvereinbarungen mit den Förderbanken der Bundesländer.

Emissionsgeschäft: Banken bleiben wichtigste Investorengruppe

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank 2017 mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel in Höhe von 12,4 Mrd. Euro (12,7 Mrd. Euro) an den Kapitalmärkten auf. 39 % (47 %) der aufgenommenen Mittel entfielen auf Geschäftsbanken. Die zweitwichtigste Investorengruppe waren Zentralbanken und andere öffentliche Stellen. Ihr Anteil lag mit 34 % leicht über dem Vorjahreswert (32 %).

Der Euro stieg 2017 mit einem Anteil von 57 % (32 %) zur wichtigsten Emissionswährung der Rentenbank auf, während der US-Dollar nur noch 19 % (50 %) zum Mittelaufkommen beitrug. Den dritten Rang nahm mit 10 % (4 %) der Australische Dollar ein.

Anteil der Programmkredite in der Bilanz weiter gestiegen

Die Bilanzsumme (HGB) betrug zum 31.12.2017 90,8 Mrd. Euro (86,3 Mrd. Euro). Da die Rentenbank ihre Kredite wettbewerbsneutral über andere Banken und Sparkassen vergibt, fallen auf der Aktivseite der Bilanz die Forderungen an Kreditinstitute mit 60,5 Mrd. Euro (57,8 Mrd. Euro) bzw. einem Anteil von 67 % (67 %) besonders stark ins Gewicht. Der Bestand der Programmkredite nahm weiter zu, da das Neugeschäft die Fälligkeiten überstieg. Die Programmkredite valutierten zum Jahresende 2017 mit 44,4 Mrd. Euro (41,9 Mrd. Euro).

Auf der Passivseite der Bilanz bilden die verbrieften Verbindlichkeiten mit 76,9 Mrd. Euro (70,0 Mrd. Euro) den größten Einzelposten. Darin sind Medium Term Notes in Höhe von 53,2 Mrd. Euro (49,8 Mrd. Euro) enthalten, 12,0 Mrd. Euro (14,0 Mrd. Euro) an Globalanleihen und 11,2 Mrd. Euro (5,7 Mrd. Euro) an Euro Commercial Papers.

Betriebsergebnis unter Druck

Aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds sank der Zinsüberschuss im Geschäftsjahr 2017 auf 305,6 Mio. Euro (318,7 Mio. Euro). Gleichzeitig erhöhten sich die Verwaltungsaufwendungen auf 69,3 Mio. Euro (61,1 Mio. Euro), insbesondere durch gestiegene Aufwendungen für IT-Projekte, Personal und die Bankenaufsicht. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung (HGB) ging dadurch auf 223,8 Mio. Euro (254,4 Mio. Euro) zurück. Im Rahmen der Risikovorsorge wurde das Kapital der Bank durch Erhöhung offener und stiller Rücklagen weiter gestärkt.

Nach Risikovorsorge und Bewertung stieg der Jahresüberschuss auf 61,0 Mio. Euro (59,0 Mio. Euro). Nach Dotierung der Rücklagen verblieb ein Bilanzgewinn in Höhe von 15,3 Mio. Euro (14,8 Mio. Euro), den die Rentenbank vollständig für Förderzwecke einsetzt.

Förderbeiträge nahezu konstant

Einschließlich des Bilanzgewinns leistete die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum 2017 Förderbeiträge in Höhe von 83,4 Mio. Euro (84,2 Mio. Euro), die sie zur Verbilligung der Programmkredite, für Zuschüsse zum Programm „Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft“ sowie für sonstige Förderzwecke einsetzte.

Kapitalausstattung weiter gestärkt

Die Rentenbank konnte ihre solide Kapitalausstattung weiter stärken. Zum 31.12.2017 betrug die harte Kernkapitalquote nach HGB 27,8 % und die Gesamtkapitalquote 29,7%. Da die Rentenbank ab dem Geschäftsjahr 2017 ausschließlich nach HGB bilanziert und nicht mehr zusätzlich einen freiwilligen Konzernabschluss nach IFRS erstellt, sind diese Zahlen nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

Kennzahlen 2017 (PDF)

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rah­men ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Fi­nan­zie­rungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grund­ka­pital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands und refinanziert sich an den Finanzmärkten. 

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf gegen­wär­ti­gen Erwartungen, Annahmen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit ver­fügbaren Informationen basieren. Hierbei handelt es sich insbesondere um Aussagen hinsichtlich unserer Pläne, Geschäftsstrategien und -aussichten. Wörter wie "erwarten", "antizipieren", "be­ab­sich­tigen", "planen", "glauben", "anstreben", "schätzen" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche zukunftsgerichteten Aussagen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zu­künf­tigen Entwicklungen zu verstehen, sondern sie sind vielmehr von Faktoren abhängig, die Risi­ken und Unwägbarkeiten beinhalten und auf Annahmen beruhen, die sich ggf. als unrichtig er­wei­sen. Sofern keine anders lautenden gesetzlichen Bestimmungen bestehen, können wir keine Ver­pflich­tung zur Aktualisierung der zukunftsgerichteten Aussagen nach Veröffentlichung dieser In­for­ma­tion übernehmen.

Was essen wir morgen?

23. April 2018

"Agrar Spezial" der Rentenbank zu Ernährungstrends

„Du bist, was Du isst!“ Immer mehr Menschen machen heute Nahrungsmittel und ihren Konsum zu einem wichtigen Aspekt ihres individuellen Lebensentwurfs. Gleichzeitig haben die Verbraucher die Qual der Wahl aus einer historisch beispiellosen Vielfalt an Produkten. Am Markt haben sich verschiedene Ernährungstrends etabliert, von Bio und Regional über Slow- und Fast Food bis hin zu „Clean Eating“, „Super Food“ mit ganz besonderen Eigenschaften oder „Novel Food“ wie Algen oder Insekten. Diese Trends hat die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum in ihrer aktuellen Studie „Agrar Spezial“ untersucht.

Agrar Spezial 2017

„In den Anfangsjahren der Rentenbank ging es noch um die Verbesserung der prekären Versorgunglage im zerstörten Nachkriegsdeutschland. Heute dagegen möchten viele Menschen ihre Ernährung mit ihrem individuellen Wertesystem in Einklang bringen. Die Folge ist eine Vielzahl unterschiedlicher Ernährungstrends“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Förderbank. Neue Entwicklungen würden Risiken, aber auch Chancen bergen, sowohl für die Betriebe der Agrar- und Ernährungswirtschaft als auch für ihre Finanzierung. Deshalb sei es wichtig, entsprechende Entwicklungen der Märkte genau zu analysieren.

„Sowohl Landwirte als auch Verbraucher sind davon überzeugt, dass zumindest einige der neuen Trends auch auf Dauer Bestand haben werden. Und obwohl mit der Anpassung an sich schnell verändernde oder ganz neu entstehende Märkte teils hohe Investitionen verbunden sind, sehen die von uns befragten Landwirte in diesen neuen Entwicklungen insgesamt deutlich mehr Chancen als Risiken“, so Reinhardt weiter. Die Chancen sahen 40 % der befragten Landwirte überwiegen, die Risiken dagegen nur 28 %. Die Mehrheit der Betriebe habe der Studie zufolge Anpassungen an diese Trends sogar bereits vorgenommen (37 %) oder dies geplant (25 %).

Das „Agrar Spezial“ erscheint jährlich im Geschäftsbericht der Rentenbank und widmet sich traditionell einem Schwerpunktthema aus der Agrarwirtschaft.

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rah­men ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Fi­nan­zie­rungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grund­ka­pital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands und refinanziert sich an den Finanzmärkten.

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf gegen­wär­ti­gen Erwartungen, Annahmen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit ver­fügbaren Informationen basieren. Hierbei handelt es sich insbesondere um Aussagen hinsichtlich unserer Pläne, Geschäftsstrategien und -aussichten. Wörter wie "erwarten", "antizipieren", "be­ab­sich­tigen", "planen", "glauben", "anstreben", "schätzen" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche zukunftsgerichteten Aussagen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zu­künf­tigen Entwicklungen zu verstehen, sondern sie sind vielmehr von Faktoren abhängig, die Risi­ken und Unwägbarkeiten beinhalten und auf Annahmen beruhen, die sich ggf. als unrichtig er­wei­sen. Sofern keine anders lautenden gesetzlichen Bestimmungen bestehen, können wir keine Ver­pflich­tung zur Aktualisierung der zukunftsgerichteten Aussagen nach Veröffentlichung dieser In­for­ma­tion übernehmen.

 

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