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Rentenbank – Erstes Halbjahr 2018

Liquiditätssicherung für Schäden durch Dürre

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Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum.

Rentenbank hebt Zinsen an

1. Oktober 2018

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent­wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozent­punkte (nominal) angehoben.

© Adam Gryko/Shutterstock.com

Innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,36 Prozent; bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,66 Prozent.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von In­vesti­tionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrar­wirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Bei­hilfeobergren­zen eingehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die jeweilige Preisklasse vor.


Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

Rentenbank sucht Start-ups für Gründer-Bootcamp

28. August 2018

Zusammen mit dem Frankfurter Gründerzentrum TechQuartier richtet die Landwirtschaftliche Rentenbank im Dezember 2018 ein Bootcamp für Start-ups aus. Das einwöchige, für die Teilnehmer kostenlose Programm unter dem Motto „Innovate Agriculture“ richtet sich an deutsche (Technologie-) Start-ups.

© amenic181 / Fotolia

Gesucht werden Gründer, die digitale Anwendungen, neuartige Produkte oder Verfahren mit echtem Mehrwert für die Land- und Forstwirtschaft, den Wein- und Gartenbau oder für Aquakulturen entwickelt haben. Das können beispielsweise Innovationen sein, die das Tierwohl verbessern, den Klima- und Umweltschutz voranbringen, zur Ressourcenschonung beitragen oder die Wettbewerbsfähigkeit der Agrarwirtschaft stärken. Ausdrücklich werden auch branchenfremde Start-ups ermutigt, sich zu bewerben, wenn ihre Technologie auch im Agrarsektor zum Einsatz kommen kann.

Mit dem Bootcamp möchte die Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum junge und innovative Unternehmen dabei unterstützen, ihre Ideen für den Agrarbereich weiterzuentwickeln, um diese nachhaltig am Markt zu etablieren.

Die ausgewählten Start-ups diskutieren ihre Geschäftsmodelle mit etablierten Unternehmerpersönlichkeiten aus der Agrarwirtschaft, Experten für Unternehmensgründungen und potenziellen Investoren. In Workshops werden die Teilnehmer unter anderem zu Themen wie Wachstumsstrategien, Unternehmensbewertung oder Vertragsgestaltung und Kommunikation mit Kooperationspartnern geschult. Darüber hinaus können sie sich mit anderen Start-ups und Entscheidern aus der Agrarwirtschaft vernetzen.

Bewerbungen für das Bootcamp vom 3. bis 7. Dezember 2018 in Frankfurt nimmt das TechQuartier bis zum 14. Oktober 2018 unter www.techquartier.com/activities/acceleration/agtech/  an. Einige Start-ups werden am 15. Oktober zu einem Skype-Interview eingeladen. Anschließend wählen TechQuartier und Rentenbank die Teilnehmer des Gründer-Bootcamps aus.


Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

Förderkredite für Maschinen und Gebäude besonders gefragt, Flaute bei Windkraftfinanzierungen

23. August 2018

Erstes Halbjahr 2018

Frankfurt. Im ersten Halbjahr 2018 vergab die Landwirtschaftliche Rentenbank zinsgünstige Programmkredite in Höhe von 3,3 Mrd. Euro (erstes Halbjahr 2017: 3,6 Mrd. Euro). Der Rückgang ist fast ausschließlich auf rückläufige Finanzierungen von Windkraftanlagen zurückzuführen. Ein höheres Neugeschäft erreichte die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dagegen in ihren Fördersparten „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ sowie „Ländliche Entwicklung“.

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„Mit unseren Förderprogrammen unterstützen wir die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Beides ist für eine ausgewogene Entwicklung unserer gesamten Wirtschaft und Gesellschaft unerlässlich“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank. 

Förderneugeschäft leicht gesunken

In der Fördersparte „Landwirtschaft“ ging das Neugeschäft im ersten Halbjahr 2018 um 5 % auf 1,0 Mrd. Euro zurück. Während die Finanzierungen für Maschinen auf 288 Mio. Euro (279 Mio. Euro) stiegen, lagen Gebäudefinanzierungen mit 377 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (380 Mio. Euro). Finanzierungen für Flächenkäufe sanken dagegen auf 237 Mio. Euro (271 Mio. Euro).

Das Neugeschäft in der Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ stieg deutlich um 44 % auf 637 Mio. Euro (443 Mio. Euro), insbesondere weil Finanzierungen für Maschinen und Gebäude stärker gefragt waren.

Das Neugeschäft in der Fördersparte „Ländliche Entwicklung“ lag mit 803 Mio. Euro ebenfalls deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (533 Mio. Euro). Ursache dafür war die höhere Nachfrage der Landesförderinstitute nach Globaldarlehen der Rentenbank, mit denen hauptsächlich Infrastrukturmaßnahmen im ländlichen Raum finanziert werden.

In der Fördersparte „Erneuerbare Energien“ war das Neugeschäft dagegen erwartungsgemäß rückläufig und verringerte sich auf 669 Mio. Euro (1 481 Mio. Euro). Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) führten insbesondere zu einem deutlichen Rückgang der Windkraftfinanzierungen. Mit 270 Mio. Euro (1 241 Mio. Euro) lag hier das Neugeschäft nur noch bei rund 22 % des im ersten Halbjahr 2017 erreichten Niveaus.

Das gesamte Förderneugeschäft, das neben den Programmkrediten auch die Refinanzierung von Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum über Namenspapiere, Schuldscheindarlehen und Wertpapiere enthält, ging im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um knapp 22 % auf 5,2 Mrd. Euro zurück.

Euro bleibt wichtigste Emissionswährung

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank im ersten Halbjahr 2018 7,8 Mrd. Euro (7,2 Mrd. Euro) mit Laufzeiten von mehr als zwei Jahren an den Kapitalmärkten auf. Damit erreichte die Bank bereits mehr als zwei Drittel ihres für 2018 geplanten Emissionsvolumens von 11 Mrd. Euro. Die wichtigste Emissionswährung blieb der Euro. Sein Anteil betrug unverändert 63 % an der Mittelaufnahme, ge­folgt vom US-Dollar mit 22 % (12 %) und dem Australischen Dollar mit 6 % (11 %). Mit 37 % (43 %) blieben Geschäftsbanken die wichtigsten Investoren, gefolgt von Zentralbanken mit 31 % (41%).

Bilanzsumme nahezu konstant

Mit 90,2 Mrd. Euro lag die Bilanzsumme Ende Juni 2018 in etwa auf dem zum Jahresende 2017 erreichten Niveau (90,8 Mrd. Euro). Die Forderungen an Kreditinstitute einschließlich der Barreserve stiegen auf 60,8 Mrd. Euro (60,6 Mrd. Euro) und erreichten einen Anteil von 67 % (67 %) an der Bilanzsumme. Die verbrieften Verbindlichkeiten bildeten mit 76,1 Mrd. Euro (76,9 Mrd. Euro) bzw. einem Anteil von 84 % (85 %) den größten Einzelposten auf der Passivseite der Bilanz. Das Eigenkapital (ohne Zwischengewinn) einschließlich des Fonds für allgemeine Bankrisiken betrug am 30.06.2018 4 430,1 Mio. Euro und lag damit um 15,3 Mio. Euro bzw. 0,3 % unter dem Niveau zum Jahresultimo 2017, bedingt durch die Ausschüttung des Bilanzgewinns 2017.

Ertragsentwicklung weiter zufriedenstellend

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung lag im ersten Halbjahr 2018 mit 104,1 Mio. Euro 7,5 % unter dem entsprechenden Halbjahreswert 2017 (112,5 Mio. Euro).

Der Zinsüberschuss sank um 4,3 % auf 146,2 Mio. Euro (152,8 Mio. Euro). Ursache hierfür war insbesondere das rückläufige Zinsergebnis im Segment Kapitalstockanlage, in dem die Wiederanlagesätze fälliger Eigenmittelinvestitionen nicht mehr das Niveau früherer Anlagen erreichten. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich geringfügig um 1,5 % auf 34,6 Mio. Euro, verursacht u.a. durch gestiegene Aufwendungen für Personal und Bankenaufsicht.

Der Zwischengewinn lag mit 104,4 Mio. Euro (188,4 Mio. Euro) deutlich unter dem Wert der Vorjahresperiode, da diese von positiven Einmaleffekten in Höhe von 75,9 Mio. Euro geprägt war. 

Kapitalquoten weiter erhöht

Die Rentenbank hat ihre Kapitalquoten auf Basis der EU-Bankenver-ordnung (CRR) im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Jahresultimo 2017 weiter leicht gesteigert. Die Kernkapitalquote stieg auf 28,4 % (27,8 %) und die Gesamtkapitalquote auf 30,0 % (29,7 %). Die Quoten lagen damit weiterhin deutlich über den für die Rentenbank geltenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Kennzahlen 1. Halbjahr 2018 (PDF)

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands und refinanziert sich an den Finanzmärkten.

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf gegen­wär­ti­gen Erwartungen, Annahmen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit ver­füg­baren Informationen basieren. Hierbei handelt es sich insbesondere um Aussagen hinsichtlich unserer Pläne, Geschäftsstrategien und -aussichten. Wörter wie "erwarten", "antizipieren", "be­ab­sich­tigen", "planen", "glauben", "anstreben", "schätzen" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche zu­kunfts­ge­rich­teten Aussagen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zu­künf­tigen Entwick­lungen zu verstehen, sondern sie sind vielmehr von Faktoren abhängig, die Risi­ken und Unwägbarkei­ten beinhalten und auf Annahmen beruhen, die sich ggf. als unrichtig er­wei­sen. Sofern keine anders lautenden gesetzlichen Bestimmungen bestehen, können wir keine Ver­pflich­tung zur Aktualisierung der zukunftsgerichteten Aussagen nach Veröffentlichung dieser In­for­ma­tion übernehmen.

 

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