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„Investitionsprogramm Landwirtschaft“: Übertragung von Mitteln ins Jahr 2023

13. Juli 2022

Frankfurt. Aufgrund anhaltender Lieferschwierigkeiten ermöglicht die Rentenbank im „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ die Übertragung bereits bewilligter Zuschüsse ins Jahr 2023. Dazu müssen Antragsstellende, die ihr Vorhaben bis zum Ende des Bewilligungszeitraums nicht durchführen bzw. notwendige Rechnungen und Zahlungsbelege nicht einreichen können, einen Antrag bei der Rentenbank stellen. Das entsprechende Formular kann hier heruntergeladen werden.

Investitionsprogramm Landwirtschaft des Bundes

Die ausgefüllten und unterschriebenen Übertragungsanträge sind ab dem 1. August und bis spätestens zum 15. September 2022 per Post oder Fax bei der Rentenbank einzureichen. Erforderlich ist zusätzlich eine Händler- oder Herstellerbestätigung, dass der Fördergegenstand bis zum Ende des Bewilligungszeitraums nicht lieferbar ist.

Für alle Vorhaben, die gemäß Zuwendungsbescheid bis zum 31. Oktober 2022 abgeschlossen sein müssen, verlängert die Rentenbank den Bewilligungszeitraum bis zum 15. Dezember 2022. Auszahlungsanträge können bis dahin eingereicht werden.

Der Anspruch auf Förderung verfällt, wenn bis zum Ende des Bewilligungszeitraums weder ein Übertragungsantrag noch ein Auszahlungsantrag eingereicht wurden. In Zweifelsfällen kann es ratsam sein, vorsichtshalber eine Übertragung zu beantragen. Unmittelbar nach Lieferung des Fördergegenstands ist in jedem Fall ein Auszahlungsantrag zu stellen, um eine schnelle Auszahlung zu ermöglichen – unabhängig davon, ob zuvor bereits eine Übertragung ins Jahr 2023 beantragt wurde.

Die Rentenbank bietet das „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ seit 2021 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an. Am 18. Juli 2022 startet es in die nächste Runde. Bis zum 27. Juli 2022 können dann über das Förderportal der Rentenbank https://lw-foerderportal.rentenbank.de wieder Interessenbekundungen abgegeben werden. Voraussetzung für die Teilnahme an der Interessenbekundung ist eine vollständig abgeschlossene Registrierung im Rentenbank-Förderportal.

Detaillierte Informationen zu den Übertragungsanträgen sowie zum neuen Interessenbekundungsverfahren im „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ sind hier zu finden. Darüber hinausgehende Fragen werden an der Hotline 069 710 499 41 und über bundesprogramme@rentenbank.de beantwortet.

 

Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Der Förderauftrag schließt neben der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamten Wertschöpfungskette Lebensmittel den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förderung der Bioökonomie. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der Forschung und Entwicklung an Hochschulen über die Frühfinanzierung agrarnaher Start-ups bis hin zur Markt- und Praxiseinführung neuer Technologien und Produkte. Die Förderinstrumente der Rentenbank sind Zuschüsse, Nachrangdarlehen und Programmkredite. Die Programmkredite werden wettbewerbsneutral über die Hausbanken der Endkreditnehmer vergeben. Die Rentenbank refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

 

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seedalive gewinnt Start-up-Preis der Rentenbank

7. Juli 2022

Frankfurt. Das Start-up seedalive hat beim gestrigen „Demo Day“ den mit 5 000 Euro dotierten Start-up-Preis 2022 der Landwirtschaftlichen Rentenbank gewonnen. Das junge Unternehmen aus Osnabrück überzeugte die Fachjury mit seinem innovativen Keimfähigkeitsschnelltest für Pflanzensamen.

Einzelne Samen werden in einer Reaktionslösung vier Stunden inkubiert. Anschließend kann unter Einsatz von KI schnell und einfach bestimmt werden, wie vital das Saatgut ist. Vorhersagen über den Alterungsverlauf der Samen und die Triebkraft der Keimlinge sind ebenfalls möglich. seedalive ist ein Spin-Off der Universität Osnabrück.

„Mit unserem Keimfähigkeitsschnelltest leisten wir einen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der globalen Pflanzenproduktion. Ein entscheidender Vorteil unserer Entwicklung ist, dass sie Ergebnisse innerhalb weniger Stunden liefert, statt mit heutigen Verfahren nach Wochen“, so Franziska Gröne, Labmanagerin, und Jens Varnskühler, Co-Founder und CEO von seedalive.

Beim „Demo Day“ gab es mit 20 Tageskarten für den Coworking Space im Frankfurter TechQuartier außerdem einen Publikumspreis zu gewinnen. Dieser ging an das Start-up Nature Robots, das einen autonomen Monitoring-Roboter entwickelt hat, der Pflanzen in 3D trackt, Pflanzenanalysen berechnet und Handlungsempfehlungen gibt. Einsetzbar ist er in komplexen, unebenen, beliebig-strukturierten Anbausystemen sowie im Agroforst.

Der „Demo Day“ bildet traditionell das Finale eines mehrtägigen Start-up-Bootcamps, das die Rentenbank zusammen mit dem TechQuartier bereits zum fünften Mal ausrichtete.

Am Bootcamp 2022 nahmen Gründerinnen und Gründer von 13 Start-ups aus den Bereichen AgTech und FoodTech teil. Sie diskutierten Ihre Ideen und Lösungen mit etablierten Unternehmerpersönlichkeiten und Entscheidern aus der Agrarwirtschaft, Experten für Unternehmensgründungen und potenziellen Investoren. Workshops umfassten Themen wie Social Media Marketing, Trends in der Landwirtschaft, Investor Readiness, Verhandlungstechniken, Pitching und Storytelling.

Auf dem Programm standen auch Gespräche mit Dr. Klaus Heider, Abteilungsleiter „Ländliche Entwicklung, Digitale Innovation“ im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, der das Bootcamp am Montag besuchte. Er diskutierte mit den Gründerinnen und Gründern unter anderem deren Wünsche an die Politik.

Rund um das Growth Alliance Bootcamp wird das Programmangebot in diesem Jahr weiter ausgebaut. „Unser Ziel ist es, ein ganzheitliches Gründerprogramm für die Förderung von Innovationen in den Bereichen AgTech, FoodTech und Bioökonomie in Deutschland zu schaffen. Dabei ist unser Ansatz, Komponenten für Gründerinnen und Gründer aus allen Entwicklungsphasen anzubieten, um damit die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der grünen Branche zu stärken“, so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wird den Start-ups nicht nur eine finanzielle Förderung in Form eines Nachrangdarlehens bei der Rentenbank angeboten, sondern vielfältige, auf die Aufbauphasen eines Start-ups bezogene Workshops. So soll das „Growth Alliance – Idea Camp“ die Gründungsmentalität in der Branche stärken und die Innovationsgeschwin-digkeit erhöhen. Die „Growth Alliance – Accelerator Workshops“ bieten Start-ups in der Wachstumsphase Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Start-ups, die bereits Finanzierung und Markttraktion haben, profitieren mit der „Growth Alliance – Scale-up Session“ von einem auf sie zugeschnittenen Programm.

 

Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Der Förderauftrag schließt neben der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamten Wertschöpfungskette Lebensmittel den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förderung der Bioökonomie. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der Forschung und Entwicklung an Hochschulen über die Frühfinanzierung agrarnaher Start-ups bis hin zur Markt- und Praxiseinführung neuer Technologien und Produkte. Die Förderinstrumente der Rentenbank sind Zuschüsse, Nachrangdarlehen und Programmkredite. Die Programmkredite werden wettbewerbsneutral über die Hausbanken der Endkreditnehmer vergeben. Die Rentenbank refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

 

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„Investitionsprogramm Landwirtschaft“: Rentenbank startet Interessenbekundung 2022

17. Juni 2022

Frankfurt. Das „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ des Bundes­ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geht in die nächste Runde. Die Landwirtschaftliche Rentenbank startet hierfür ein neues Interessen­bekundungs­verfahren. Vom 18.07.2022 bis zum 27.07.2022 können über ihr Förderportal die Interessen­bekundungen abgegeben werden.

Investitionsprogramm Landwirtschaft des Bundes

Um Chancengleichheit zu gewährleisten, verlieren die Interessen­bekundungen aus dem April 2021 ihre Gültigkeit. Es müssen daher alle an einer Förderung interessierten Unternehmen an der neuen Interessenbekundung teilnehmen. Voraussetzung für die Teil­nahme an der Interessenbekundung ist eine Registrierung im Rentenbank-Förderportal https://lw-foerderportal.rentenbank.de.

 

Im Anschluss an das Interessenbekundungsverfahren führt die Rentenbank eine Reihung mit allen Unternehmen durch, die Interesse an einer Förderung haben. Die ersten Einladungen zur Antragstellung wird die Rentenbank voraussichtlich Anfang August versenden.

 

Neu in dieser Antragsrunde ist, dass in der Kategorie „Anlagen und Bauten zur Lagerung von Wirtschaftsdüngern“ die Frist für die Erstellung des Zuschussantrags im Förderportal auf 120 Tage verlängert wurde. Grund dafür ist, dass die Verfahren der für die Förderung erforderlichen Baugenehmigung häufig sehr zeitintensiv sind. In den übrigen Kategorien („Maschinen der Außenwirtschaft“ und „Separationsanlagen“) bleibt die Frist von 30 Tagen bestehen. Für alle Anträge gilt weiterhin, dass Zuschuss- und Refinanzierungsantrag spätestens zwei Monate nach Erstellung des Zuschussantrages im Förderportal durch die Hausbank bei der Rentenbank eingereicht werden müssen.

 

Die Rentenbank bietet im Auftrag des BMEL seit dem Anfang 2021 Zuschüsse zu Investitionen in besonders umwelt- und klima­schonende Bewirtschaftungsweisen an. Das Programm ist bis 31. Dezember 2024 befristet. Detaillierte Informationen zum „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ und zum neuen Interessen­bekundungsverfahren sind unter www.rentenbank.de zu finden. Darüber hinausgehende Fragen werden an der Hotline 069 / 710­499­ 41 und über bundesprogramme@rentenbank.de beantwortet.

 

Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

 

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