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Agrarfinanztagung 2026: Investitionen, Innovationen und Perspektiven für die Landwirtschaft

Pressemitteilung |

7. April 2026

Frankfurt. Die diesjährige Agrarfinanztagung am 14. April 2026 in Frankfurt am Main beleuchtet die Auswirkungen aktueller wirtschaftlicher und agrarpolitischer Entwicklungen auf die Finanzierung landwirtschaftlicher Betriebe. Expertinnen und Experten diskutieren, welche konjunkturellen, politischen und gesellschaftlichen Impulse die Branche prägen und wie die Unternehmen darauf reagieren können. Ausrichter der Tagung sind der Deutsche Bauernverband und die Landwirtschaftliche Rentenbank.

„Die Finanzierung der Landwirtschaft ist ein entscheidender Faktor für deren Wettbewerbsfähigkeit. Nur wenn Betriebe verlässlich investieren können, gelingt es ihnen und damit der Branche insgesamt, sich weiterhin modern, innovativ und zukunftsgerichtet aufzustellen. Wir brauchen eine starke Landwirtschaft für unsere Versorgungssicherheit und als Baustein der Energiewende. In einem zunehmend unsicheren Umfeld ist beides wichtiger denn je“, so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank.

„Die gesamte Landwirtschaft – und besonders die Tierhaltung – ist auf verlässliche Investitionen angewiesen, um ihre wesentliche Rolle in unserer Volkswirtschaft dauerhaft erfüllen zu können. Gerade in einer Zeit geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich, wie wichtig robuste Strukturen und eine widerstandsfähige Finanzierung sind. Eine nachhaltig gestärkte Agrarwirtschaft schafft Sicherheit, stärkt die ländlichen Räume und bleibt ein unverzichtbares Fundament unserer gesamtgesellschaftlichen Resilienz“, betont DBV-Generalsekretärin Stefanie Sabet.

Rednerinnen und Redner der diesjährigen Veranstaltung sind Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands, und Prof. Dr. Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrats Wirtschaft. Neben den Keynotes und einer Paneldiskussion zu „Tierhaltung in Deutschland – zwischen Nische im Lebensmitteleinzelhandel und Weltmarkt“ können die Teilnehmenden in vier einzelnen Break-out-Sessions zum Schwerpunktthema „Den Wandel finanzieren“ in den Austausch kommen.

Die hochkarätige Tagung richtet sich an Bankberaterinnen und Bankberater, die in der Finanzierung landwirtschaftlicher Unternehmen tätig sind. Sie richtet sich ebenso an Landwirtinnen und Landwirte, Politik und Verbände. Die Agrarfinanztagung bietet damit eine einzigartige Plattform für fundierte Einblicke in wirtschaftliche und regulatorische Entwicklungen der Branche sowie den Aufbau und die Pflege von Netzwerken.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter: https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/agrarfinanztagung-2026

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Der Förderauftrag schließt neben der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesam­ten Wertschöpfungskette Lebensmittel den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förde­rung der Bioökonomie. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der For­schung und Entwicklung an Hochschulen über die Start-up-Förderung bis hin zur Markt- und Praxisein­führung neuer Technologien und Produkte. Die Förderinstrumente der Rentenbank sind Zuschüsse und Programmkredite. Die Programmkredite werden wettbewerbsneutral über die Haus­banken der Endkreditnehmer vergeben. Die Rentenbank refinanziert Banken, Sparkassen und Gebiets­körperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.