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Liquidität sichern - zukunftsfähig bleiben

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Gezielte Förderung

Liquiditätssicherung in der Landwirtschaft

Mit diesem Programm fördern wir die Stabilität landwirtschaftlicher Unternehmen. Die wirtschaftliche Situation der Landwirtschaft wird in hohem Maße von externen Faktoren beeinflusst. Das verstärkte Auftreten von Tierseuchen, wetterbedingten Ernteausfällen oder auch die zunehmende Volatilität der Agrarmärkte können Auslöser eines erhöhten Finanzierungsbedarfs sein. Das Programm wird bedarfsabhängig angeboten und in Krisensituationen einfach und schnell bereitgestellt.

Corona-Hilfe der Rentenbank

Bürgschaftsprogramm für Liquiditätssicherungsdarlehen der Rentenbank

Am 16. April 2020 hat die Rentenbank gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Bürgschaftsprogramm für ihre Liquiditätssicherungsdarlehen aufgelegt. Damit können die im Rahmen der Corona-Krise gewährten Liquiditätssicherungsdarlehen der Rentenbank jetzt auch bis 3 Mio. EUR verbürgt werden.

Eckpunkte:

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der Landwirtschaft, einschließlich des Wein- und Gartenbaus, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur.

  • Wir bieten Ratendarlehen mit einer Laufzeit von 4 oder 6 Jahren an.

  • Die Darlehen werden bei kleinen und mittleren Unternehmen zu 90 % und bei Großunternehmen zu 80 % verbürgt.

  • Antragsteller müssen gegenüber ihrer Hausbank erläutern, inwiefern der Liquiditätsbedarf durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde.

  • Die verbürgten Darlehen werden über eine frei wählbare Hausbank vergeben und müssen auch dort beantragt werden.

Corona-Hilfe der Rentenbank

Darlehen zur Liquiditätssicherung

Seit dem 18. März 2020 bieten wir Darlehen zur Liquiditätssicherung für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen an.

Eckpunkte:

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der Landwirtschaft einschließlich des Wein- und Gartenbaus. Hinweis: Unternehmen der Forstwirtschaft sind im Programm "Forstwirtschaft", Unternehmen der Fischerei und Aquakultur im Programm "Betriebsmittel" antragsberechtigt.

  • Wir bieten Ratendarlehen mit einer Laufzeit von 4, 6 oder 10 Jahren an.

  • Antragsteller müssen gegenüber ihrer Hausbank erläutern, inwiefern der Liquiditätsbedarf durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde. 

  • Die Darlehen werden über eine Hausbank Ihrer Wahl vergeben und müssen auch dort beantragt werden.

Weitere Details finden Sie in der Programminformation Nr. 1/2020 und den Programmbedingungen "Liquiditätssicherung".

Die künftige Rolle des Lebensmitteleinzelhandels

29. Mai 2020

Rehwinkel-Stiftung präsentiert Forschungsergebnisse

Frankfurt. Welche Strategien lassen sich im Lebensmitteleinzelhandel erkennen? Wie werden Nachhaltigkeit und Digitalisierung aufgenommen? Welche Bedeutung hat regionale Wertschöpfung? Was kostet die Umsetzung von Tierwohlmaßnahmen bei der Milch und wie funktionieren Preis- und Kostenweitergabe entlang der Wertschöpfungskette?

Edmund Rehwinkel-Stiftung Symposium 2020

Diesen und weiteren spannenden Fragen widmete sich das diesjährige Symposium der Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Erstmals fand das Symposium als Webkonferenz statt. Rund 150 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Verbänden verfolgten die Präsentation von fünf durch die Rehwinkel-Stiftung geförderten Studien. Bei der anschließenden virtuellen Podiumsdiskussion konnten sie Fragen an die Autorinnen und Autoren richten. Moderiert wurde die Konferenz vom Chefredakteur des Magazins „top agrar“, Matthias Schulze Steinmann.

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise seien die Studien aktueller denn je, betonte Dr. Horst Reinhardt, Vorstandsvorsitzender der Edmund Rehwinkel-Stiftung und Sprecher des Vorstands der Rentenbank. Nicht nur Supermärkte und Discounter hätten einen enormen Aufmerksamkeitsschub erfahren. Auch gegenüber Erzeugern und Verarbeitern von Lebensmitteln sei die Wertschätzung der Verbraucher deutlich gestiegen. In der Diskussion um die künftige Rolle der Agrar- und Ernährungswirtschaft könne das für neue Impulse sorgen.

Die Vorträge des Symposiums sind als Videos unter www.rehwinkel-stiftung.de verfügbar. Die Forschungsarbeiten sind in Band 36 der „Schriftenreihe der Rentenbank“ erschienen. Dieser und frühere Bände können hier kostenlos als Broschüre bestellt oder elektronisch abgerufen werden.

 

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Tipps zum Agrarkreditgespräch: Rentenbank veröffentlicht Finanzierungsleitfaden

13. Mai 2020

Frankfurt. Für den Erfolg einer Investition ist eine durchdachte Finanzierung entscheidend. Das gilt insbesondere in der Agrarwirtschaft mit ihren sehr langen Investitionszeiträumen. Worauf es beim Agrarkreditgespräch ankommt, erklärt die Landwirtschaftliche Rentenbank in ihrem „Finanzierungsleitfaden“.

Finanzierungsleitfaden

Der Ratgeber führt durch alle Schritte des Agrarkreditgesprächs. Er geht dabei sowohl auf die Perspektive des Endkreditnehmers als auch auf die der Hausbank bzw. des Agrarkreditberaters ein.


Die Rentenbank veröffentlicht ihren Finanzierungsleitfaden in einer umfassend überarbeiteten und aktualisierten Neuauflage. Interessierte können die neue Broschüre kostenlos herunterladen oder sie als Print-Version bestellen.

 

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Rentenbank: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019, 2020 Corona-Hilfen im Fokus

28. April 2020

Frankfurt. Das Förderneugeschäft der Landwirtschaftlichen Rentenbank stieg im Geschäftsjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr leicht auf 10,6 Mrd. Euro. Das darin enthaltene Programmkreditgeschäft ging zurück, da insbesondere das Neugeschäft in der Fördersparte „Erneuerbare Energien“ deutlich sank. Im Kernbereich „Landwirtschaft“ konnte die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum ihre Fördertätigkeit dagegen ausbauen.

Geschäftsbericht 2019 Foto Titelblatt

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres steigerte die Rentenbank ihr Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5 % auf 1,6 Mrd. Euro (1,5 Mrd. Euro). Die weitere Entwicklung wird maßgeblich von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt sein.


Corona-Hilfen der Rentenbank


Seit Mitte März 2020 können betroffene Betriebe mit Darlehen aus dem Liquiditätssicherungs-Programm der Rentenbank die Folgen der Corona-Pandemie abfedern. Diese sind seit Mitte April auch mit einer Bürgschaft kombinierbar.


Das Programm steht Betrieben aus Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau, Forstwirtschaft, Aquakultur und Fischerei offen. „Die Agrarwirtschaft steht für Versorgungssicherheit. Es ist auch deshalb so wichtig, dass grundsätzlich gesunde Betriebe die Krise überstehen“, so Dr. Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank anlässlich der Bilanzpressekonferenz.


Neugeschäft mit Programmkrediten 2019 bei 6,0 Mrd. Euro


Das Neugeschäft mit den zinsgünstigen Programmkrediten der Rentenbank ging 2019 auf 6,0 Mrd. Euro zurück (2018: 6,7 Mrd. Euro). Ursache dafür war hauptsächlich der starke Rückgang der Nachfrage nach Förderdarlehen in der Fördersparte „Erneuerbare Energien“ auf 0,9 Mrd. Euro (1,4 Mrd. Euro). Hier wirkten sich weiterhin die Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes von 2017 und lange Genehmigungsverfahren aus.


In der Fördersparte „Landwirtschaft“ stieg das Neugeschäft dagegen an. Hier finanziert die Rentenbank vor allem klassische landwirtschaftliche Investitionen wie Maschinen, Flächenkäufe, Stallbauten und Betriebsmittel. Dafür stellte die Förderbank 2,2 Mrd. Euro (2,1 Mrd. Euro) bereit.


In ihrer Fördersparte „Ländliche Entwicklung“ sagte die Rentenbank mit 1,7 Mrd. Euro ein niedrigeres Kreditvolumen als im Vorjahr zu (2,0 Mrd. Euro). Hier finanziert die Förderbank vor allem kommunale Infrastrukturmaßnahmen, u.a. im Rahmen von Globalrefinanzierungsvereinbarungen mit den Förderbanken der Bundesländer.


Mit ihrer Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ richtet sich die Rentenbank an Betriebe, die der Landwirtschaft vor- oder nachgelagert sind. Hier blieb das Förderneugeschäft stabil und lag 2019 bei 1,2 Mrd. Euro.


In der Mitte 2019 neu eingeführten Fördersparte „Forstwirtschaft“ betrug das Neugeschäft 25 Mio. Euro.


Das Förderneugeschäft mit Gebietskörperschaften, Banken und Sparkassen mit Bezug zum ländlichen Raum mittels Namenspapieren, Schuldscheindarlehen und Wertpapieren stieg auf 4,6 Mrd. Euro (3,6 Mrd. Euro). Damit lag das gesamte Förderneugeschäft der Rentenbank im Jahr 2019 bei 10,6 Mrd. Euro (2018: 10,3 Mrd. Euro).


Emissionsgeschäft: Banken bleiben wichtigste Investorengruppe


Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank 2019 mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel in Höhe von 10,3 Mrd. Euro (11,3 Mrd. Euro) an den Kapitalmärkten auf. 44 % (39 %) der aufgenommenen Mittel entfielen auf Geschäftsbanken. Die zweitwichtigste Investorengruppe waren Zentralbanken und andere öffentliche Stellen. Ihr Anteil stieg auf 38 % (29 %). Der Euro blieb 2019 mit einem Anteil von 59 % (54 %) wichtigste Emissionswährung der Rentenbank, gefolgt vom Britischen Pfund, das 17 % (9 %) zum Mittelaufkommen beitrug.


Bilanzsumme leicht gestiegen


Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2019 90,9 Mrd. Euro (90,2 Mrd. Euro). Da die Rentenbank ihre Kredite wettbewerbsneutral über andere Banken und Sparkassen vergibt, fielen auf der Aktivseite der Bilanz die Forderungen an Kreditinstitute mit 60,4 Mrd. Euro (60,1 Mrd. Euro) bzw. einem Anteil von 66 % (67 %) besonders stark ins Gewicht.


Auf der Passivseite der Bilanz bilden die verbrieften Verbindlichkeiten mit 77,5 Mrd. Euro (76,6 Mrd. Euro) den größten Einzelposten. Davon entfielen auf Medium Term Notes 62,8 Mrd. Euro (60,1 Mrd. Euro), auf Globalanleihen 9,8 Mrd. Euro (10,6 Mrd. Euro) und auf Euro Commercial Papers 4,4 Mrd. Euro (5,4 Mrd. Euro).


Betriebsergebnis gestiegen


Der Zinsüberschuss erhöhte sich im Jahresvergleich auf 300,6 Mio. Euro (295,1 Mio. Euro). Die eingeschränkte Möglichkeit, die Vorteile negativer Kapitalmarkteinstände an die finanzierenden Hausbanken weiterzugeben, war hierfür ursächlich. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich leicht um 1,5 % auf 72,9 Mio. Euro, hauptsächlich durch gestiegene Personalaufwendungen und höhere Abschreibungen. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge/Bewertung (Operatives Ergebnis) belief sich insgesamt auf 210,1 Mio. Euro (207,1 Mio. Euro).


Zur Risikovorsorge erhöhte die Rentenbank die Zuführung zu den Vorsorgereserven auf 177,6 Mio. Euro (144,1, Mio. Euro). Der Jahresüberschuss reduzierte sich entsprechend von 63,0 Mio. Euro auf 32,5 Mio. Euro. Der von der Rentenbank ebenfalls vollständig für Förderzwecke eingesetzte Bilanzgewinn blieb hiervon unberührt. Er lag nach Dotierung der Hauptrücklage in Höhe von 16,2 Mio. Euro (47,2 Mio. Euro) mit 16,3 Mio. Euro wie geplant leicht über dem Vorjahreswert (15,8 Mio. Euro).


Förderbeiträge zinsniveaubedingt niedriger


Einschließlich des Bilanzgewinns betrugen die Förderbeiträge der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum 2019 41,3 Mio. Euro (84,2 Mio. Euro). Diese Summe wurde zur Verbilligung der Programmkredite, für Zuschüsse zum Pro­gramm „Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft“ sowie für sonstige Förderzwecke eingesetzt. Der Rückgang zum Vorjahr war auf die Zinsentwicklung im zweiten Halbjahr 2019 zurückzuführen. Die von der Rentenbank realisierten negativen Emissionsrenditen können bisher nicht über negative Einstandssätze für Hausbanken weitergereicht werden. Mit dem von der Rentenbank deutlich ausgeweiteten Förderzuschuss ist dies nur teilweise möglich.


Kapitalausstattung und Effizienz auf hohem Niveau stabil


Die Kapitalausstattung der Rentenbank auf Basis der EU-Bankenverordnung (CRR) ist unverändert hoch. Zum 31.12.2019 betrugen die Kernkapitalquote 30,1 % (29,7 %) und die Gesamtkapitalquote 31,1 % (31,2 %). „Unsere Cost-Income-Ratio von weniger als 30 % verdeutlicht zudem die effiziente Organisation unseres Bankbetriebs“, so Reinhardt abschließend.

Kennzahlen 2019 (PDF)
Geschäftsbericht 2019 (PDF)



Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Gebietskörperschaften, Banken und Sparkassen mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands. Sie erhält keine Mittel aus dem Bundeshaushalt, sondern erwirtschaftet die Mittel zur laufenden Erfüllung ihres gesetzlichen Förderauftrags und Aufrechterhaltung ihres Betriebs selbst.


Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf gegenwärtigen Erwartungen, Annahmen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Hierbei handelt es sich insbesondere um Aussagen hinsichtlich unserer Pläne, Geschäftsstrategien und -aussichten. Wörter wie "erwarten", "antizipieren", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "schätzen" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche zukunftsgerichteten Aussagen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen zu verstehen, sondern sie sind vielmehr von Faktoren abhängig, die Risiken und Unwägbarkeiten beinhalten und auf Annahmen beruhen, die sich ggf. als unrichtig erweisen. Sofern keine anders lautenden gesetzlichen Bestimmungen bestehen, können wir keine Verpflichtung zur Aktualisierung der zukunftsgerichteten Aussagen nach Veröffentlichung dieser Information übernehmen.

 

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In ihrem aktualisierten Finanzierungsleitfaden gibt die Rentenbank interessierten Landwirten Informationen und Tipps rund um den Agrarkredit.

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