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Agrar-Bürgschaften

Finanzierungsleitfaden

Allgemeines

Die Bürgschaftsbanken haben in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Rentenbank "Agrar-Bürgschaften" eingeführt. 

Hinweis: Die AgrarExpress-Bürgschaft wird nicht mehr angeboten.

Eckpunkte der Agrar-Bürgschaft

  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Land- und Forstwirtschaft, der Fischwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, der erneuerbaren Energieproduktion, des landwirtschaftlichen Gartenbaus sowie für die ländliche Entwicklung 
  • Die Bürgschaftsübernahme ist an kein bestimmtes Förderprogramm der Rentenbank gebunden, sondern in allen Fördersparten möglich
  • Es können Darlehen für Investitionen, Betriebsmittel und zur Liquiditätssicherung verbürgt werden
  • Eine nachträgliche Bürgschaftsübernahme für bereits zugesagte Darlehen ist nicht möglich

Weitere Informationen zu der Agrar-Bürgschaft

Strategien für Agrarwirtschaft und Politik

Rehwinkel-Stiftung fördert Forschungsarbeiten

14. November 2022

Frankfurt. Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank fördert 2023 Forschungsarbeiten, die das Thema „Mehr Resilienz und Wandel – Strategien für Agrarwirtschaft und Politik“ unter­suchen. Anträge hierzu nimmt die Stiftung bis zum 31. Januar 2023 entgegen. Die vollständige Ausschreibung ist unter www.rehwinkel-stiftung.de zu finden.

Edmund-Rehwinkel-Stiftung

Die Welt befindet sich im Krisenmodus – mit erheblichen Folgen für die global vernetzte Agrar- und Ernährungswirtschaft. Ob Klimastress, Marktpreisschwankungen, Corona-Pandemie, Afrikanische Schweinepest, Schwierigkeiten in den Lieferketten und seit Ende Februar 2022 der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Alle Ereignisse lassen die Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln wieder stärker in den Mittelpunkt treten.

Hinzu kommen deutlich steigende gesellschaftliche Ansprüche und politische Forderungen nach einem nachhaltigeren Leben und Wirtschaften. In der heraufziehenden Klimakrise werden von der „grünen Branche“ als eine der Schlüsselbranchen in der Transformation besonders große Anstrengungen erwartet. „Für das Thema unserer Ausschreibung ist jetzt genau die richtige Zeit. Politik und Unternehmen müssen angesichts der enormen Herausforderungen reagieren. Dazu ist es absolut notwendig, die Widerstandsfähigkeit der grünen Branche wissenschaftlich unter die Lupe zu nehmen und Handlungsempfehlungen aus den Erkenntnissen abzuleiten. Wir freuen uns auf die eingereichten Projektskizzen“, so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank und Vorstandsvorsitzende der Edmund Rehwinkel-Stiftung.

Die Ergebnisse der geförderten Forschungsarbeiten werden beim Rehwinkel-Symposium 2024 vorgestellt und in der „Schriftenreihe der Rentenbank“ veröffentlicht.

 

Nähere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf der Internetseite der Rehwinkel-Stiftung.

 

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurde 1974 zur Erinnerung an den früheren Bauernpräsidenten und langjährigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Rentenbank ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förderung von agrarbezogener Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung schreibt dazu einmal im Jahr ein aktuelles Schwerpunktthema aus. Interessierte können sich darauf mit einer Projektskizze um Förderung bewerben. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Stipendien an Studierende, die ihren Master mit agrar- oder ernährungswissenschaftlichem Schwerpunkt an einer deutschen Hochschule absolvieren. Nähere Informationen unter www.rehwinkel-stiftung.de

 

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Rentenbank führt „LR-Premium“-Kondition für zukunftsweisende Investitionen ein

2. November 2022

Frankfurt. Die Entwicklung hin zu einem nachhaltigeren Wirtschaften und Leben ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die entsprechende Investitionen erfordert. Mit ihrem neuen Darlehensprogramm „Zukunfts­felder im Fokus“ greift die Landwirtschaftliche Rentenbank die Bereit­schaft der grünen Branche für Investitionen in Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz auf und bietet dafür eine zusätzlich vergünstigte „LR-Premium“-Kondition an. Damit fördert sie gezielt das zukunftsgerichtete Engagement von land-, agrar- und ernährungswirtschaftlichen Unter­nehmen.

Zukunftsfelder

Das neue Darlehensprogramm „Zukunftsfelder im Fokus“ der Rentenbank stellt ausgewählte Förderbereiche der Land- und Ernährungswirtschaft in den Mittelpunkt. Das Besondere an dem Programm ist – neben der neuen, dritten Zinskondition – dass es je nach Bedarf angepasst wird, zum Beispiel kann die Anzahl der Zukunftsfelder variieren.

Aktuell gliedert sich das Programm in vier spartenübergreifende Zukunftsfelder, die die Rentenbank anhand des gesellschaftlichen und politischen Diskurses als besonders förderwürdig identifiziert hat. Das sind: der Ausbau der regionalen Lebensmittelproduktion, die verstärkte Nutzung von Agri-Photovoltaik-Anlagen, eine umweltschonende Landbewirtschaftung inklusive der Umstellungsphase in den ökologischen Landbau sowie die Etablierung von Agroforstsystemen und Paludikulturen.

„Wir als Förderbank für die Agrarwirtschaft wollen, dass die Transformation zügig vorankommt und die grüne Branche ihren Beitrag für den Wandel hin zu einem klimafreundlicheren Gesellschaftssystem leisten kann. Sie ist dafür eine der Schlüsselbranchen. Deshalb begleiten wir diesen Prozess aktiv“, so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank, zum neuen Programm.

Die im Förderprogramm „Zukunftsfelder im Fokus“ gültige Zinskondition „LR-Premium“ ist gegenüber der Rentenbank-Standardkondition „LR-Basis“ 0,30 Prozentpunkte günstiger. Wie in allen anderen Förderprogrammen der Rentenbank werden Darlehenslaufzeiten von 3 bis 50 Jahren und Zinsbindungen bis zu 20 Jahre angeboten. Die Beantragung der Darlehen erfolgt wie üblich bei den Hausbanken.

 

Weitere Informationen zu diesem Programm und ihren anderen Fördermöglichkeiten bietet die Rentenbank unter www.rentenbank.de oder über die Hotline 069 2017-700 an.

 

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Der Förderauftrag schließt neben der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamten Wertschöpfungskette Lebensmittel den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förderung der Bioökonomie. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der Forschung und Entwicklung an Hochschulen über die Frühfinanzierung agrarnaher Start-ups bis hin zur Markt- und Praxiseinführung neuer Technologien und Produkte. Die Förderinstrumente der Rentenbank sind Zuschüsse, Nachrangdarlehen und Programmkredite. Die Programmkredite werden wettbewerbsneutral über die Hausbanken der Endkreditnehmer vergeben. Die Rentenbank refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

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Moderne Landwirtschaft und biologische Vielfalt: F.R.A.N.Z.-Projekt geht in die nächste Phase

18. Oktober 2022

Frankfurt. Das Verbundprojekt F.R.A.N.Z. stellt sich den großen Herausforderungen in der Landwirtschaft und arbeitet an Naturschutzmaßnahmen, die praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig zugleich sind. Die Landwirtschaftliche Rentenbank verlängert ihre Förderung des erfolgreichen Vorhabens um drei weitere Jahre bis 2025. Die Mittel stellt die Förderbank aus ihrem Programm „Forschung für Innovation in der Agrarwirtschaft“ (Innovationsfonds) zur Verfügung.

2022-10-18 PI FRANZ - Parallele Blühstreifen Betrieb Köln

Feldlerchenfenster, Beetle Banks und blühende Vorgewende sind nur einige der Naturschutzmaßnahmen, die das Projekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) bereits entwickelt und umgesetzt hat. Mit großem Erfolg, wie die beteiligten Landwirte berichten. Das ist ein wichtiges Signal, denn die Landwirtschaft steht im Zugzwang: auf der einen Seite die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, auf der anderen Seite der schonende Umgang mit knappen natürlichen Ressourcen und die Erhaltung der Biodiversität.

F.R.A.N.Z. wurde 2016 ins Leben gerufen. Das Projekt ist auf zehn Jahre angelegt und in vier Phasen eingeteilt.

Auf zehn Demonstrationsbetrieben deutschlandweit werden unterschiedliche Naturschutzmaßnahmen entwickelt und erprobt. Mit praxistauglichen und wirtschaftlich tragfähigen Maßnahmen sollen auf intensiv bewirtschafteten Agrarflächen Habitate für wildlebende Tier- und Pflanzenarten geschaffen werden. Bedingung ist, dass sich die Maßnahmen in die betrieblichen Abläufe integrieren lassen.

„Mit den jetzt bewilligten Förderbescheiden geht F.R.A.N.Z. in die dritte von insgesamt vier Phasen. Unsere Projektförderung verlängert sich damit um drei weitere Jahre bis Ende 2025“, sagt Nikola Steinbock, Vorstandssprecherin der Landwirtschaftlichen Rentenbank. „Der Fokus liegt jetzt auf der Auswertung und Beurteilung der erprobten Maßnahmen, um die Übertragbarkeit auf die breite landwirtschaftliche Praxis weiter voranzubringen. Ich freue mich, dass unser Engagement nun weiter Früchte tragen kann“, so Nikola Steinbock weiter.

Mit dem Verbundprojekt beschreiten die Initiatoren, die Umweltstiftung Michael Otto (UMO) und der Deutsche Bauernverband (DBV), neue Wege und setzen sich damit für mehr Biodiversität in der Agrarlandschaft ein. Wissenschaftlich begleitet wird das Langzeitprojekt vom Thünen-Institut für Ländliche Räume in Braunschweig,
der Universität Göttingen und dem Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN). Die in den Regionen ansässigen Landesbauernverbände und deren Kulturlandschaftsstiftungen betreuen und beraten die Demonstrationsbetriebe.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) unterstützen das Projekt.

 

Service:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Der Förderauftrag schließt neben der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamten Wertschöpfungskette Lebensmittel den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förderung der Bioökonomie. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der Forschung und Entwicklung an Hochschulen über die Frühfinanzierung agrarnaher Start-ups bis hin zur Markt- und Praxiseinführung neuer Technologien und Produkte. Die Förderinstrumente der Rentenbank sind Zuschüsse, Nachrangdarlehen und Programmkredite. Die Programmkredite werden wettbewerbsneutral über die Hausbanken der Endkreditnehmer vergeben. Die Rentenbank refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

 

 

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