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Rentenbank weitet Förderzuschuss auf weitere Darlehensvarianten aus

11. Februar 2020

Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ihren Förderzuschuss ab sofort in allen Darlehensvarianten mit Laufzeiten bis einschließlich 15 Jahren an. Bei Laufzeiten über 15 Jahren wird der Förderzuschuss weiterhin bei bis zu 5-jähriger Zinsbindung gewährt.

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In den „Basis-Konditionen“ beträgt der Förderzuschuss 1,00 Prozent und in den besonders günstigen „Top-Konditionen“ 1,50 Prozent des Darlehensbetrags.

Der Förderzuschuss der Rentenbank wird zusammen mit dem Darlehen bei der Hausbank beantragt und einmalig ausgezahlt. Der Sollzinssatz liegt sowohl in den „Top-Konditionen“ als auch in den „Basis-Konditionen“ in der günstigsten Preisklasse (A) über alle Laufzeiten bei effektiv 1,00 Prozent.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

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Geschäftsjahr 2019: Förderneugeschäft für die Landwirtschaft legt zu

30. Januar 2020

Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank blickt auf ein starkes Fördergeschäftsjahr 2019 zurück. Das Förderneugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten konnte die Rentenbank im Kernbereich Landwirtschaft um 2,7% steigern. Zu einem Rückgang kam es dagegen in der Fördersparte „Erneuerbare Energien“. Dadurch ging das Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten insgesamt um rund 10 % auf 6,0 Mrd. Euro zurück. Ihr gesamtes Förderneugeschäft steigerte die Rentenbank dagegen um knapp 3 % auf 10,6 Mrd. Euro.

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„Angesichts von Dürre und Minuszinsen war 2019 weder für die Landwirtschaft noch für die Banken ein einfaches Jahr. Unser nachhaltiges Geschäftsmodell hat sich unter diesen Bedingungen bewährt. Auch aufgrund unseres exzellenten Zugangs zu den Kapitalmärkten konnten wir ein höheres Investitionsvolumen in der Landwirtschaft fördern als im Vorjahr“, so Dr. Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

 

Förderfinanzierungen für die Landwirtschaft gestiegen

Die Fördersparte „Landwirtschaft“ hatte 2019 mit 2,2 Mrd. Euro (2018: 2,1 Mrd. Euro) den größten Anteil am Förderneugeschäft mit Programmkrediten. Während die Finanzierungsnachfrage für Maschinen und Flächenkäufe stieg, waren Förderdarlehen für Gebäude weniger gefragt.

Mit ihrer Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ richtet sich die Rentenbank an Betriebe, die der Landwirtschaft vor- oder nachgelagert sind. Hier lag das Förderneugeschäft mit 1,2 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Während die Finanzierungen für Betriebsmittel und Maschinen anstiegen, ging der Finanzierungsbedarf für Gebäude zurück.

Stark rückläufig war dagegen die Nachfrage nach Programmkrediten in der Fördersparte „Erneuerbare Energien“. Nach einem Neugeschäft von 1,4 Mrd. Euro im Jahr 2018 lag das Neugeschäft 2019 nur noch bei 0,9 Mrd. Euro. Ausschlaggebend dafür waren, wie bereits im Vorjahr, Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Stockende Genehmigungsverfahren verstärkten den Rückgang beim Ausbau der Windenergie an Land. Auch die Nachfrage nach Förderdarlehen für Fotovoltaik- und Biogasanlagen ging zurück.

Aufgrund der geringeren Nachfrage der Landesförderinstitute nach Globaldarlehen der Rentenbank lag das Neugeschäft in der Fördersparte „Ländliche Entwicklung“ mit 1,7 Mrd. Euro ebenfalls unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (2,0 Mrd. Euro). Mit diesen Darlehen werden insbesondere Infrastrukturmaßnahmen im ländlichen Raum finanziert.

In der Mitte 2019 neu eingeführten Fördersparte „Forstwirtschaft“ betrug das Neugeschäft 25 Mio. Euro.

 

Euro-Medium-Term-Notes (EMTN) blieben wichtigste Refinanzierungsinstrumente

Im Geschäftsjahr 2019 nahm die Rentenbank 10,3 Mrd. Euro (11,3 Mrd. Euro) Kapitalmarktmittel mit Laufzeiten von mehr als zwei Jahren auf. Wie schon im Vorjahr war der Euro mit 59 % die wichtigste Emissionswährung, gefolgt vom Britischen Pfund mit 17 % und dem US-Dollar, der auf einen Anteil von 16 % kam. Die Emissionen der Rentenbank wurden zu 85 % bei ausländischen Investoren platziert. Die wichtigsten Investorengruppen waren Geschäftsbanken und Zentralbanken mit zusammen 82 % des platzierten Volumens. Das EMTN-Programm trug mit 9,0 Mrd. Euro (9,7 Mrd. Euro) 87 % zum gesamten Emissionsvolumen bei. Die Rentenbank profitierte unverändert in allen Laufzeiten von ihrem exzellenten Marktzugang.

 

Höheres Betriebsergebnis bei hoher Kosteneffizienz

Das vorläufige Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung lag mit 210,1 Mio. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres (207,1 Mio. Euro), insbesondere weil sich der Zinsüberschuss auf 300,6 Mio. Euro (295,1 Mio. Euro) erhöhte. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen nur geringfügig um 1,5 % auf 72,9 Mio. Euro (71,8 Mio. Euro), hauptsächlich durch höhere Aufwendungen für Personal.

„Dank schlanker Prozesse und unserer klaren Fokussierung auf den gesetzlichen Förderauftrag liegt unsere Cost-Income-Ratio nur bei ca. 30 %. Dieser niedrige Wert unterstreicht die effiziente Organisation unseres Bankbetriebs“, betonte Reinhardt.

 

Kapitalquoten stabil auf hohem Niveau

Die Kapitalquoten der Bank auf Basis der EU-Bankenverordnung (CRR) veränderten sich kaum. Die Kernkapitalquote stieg zum Jahresultimo 2019 auf 30,1 % (29,7 %), während die Gesamtkapitalquote mit 31,1 % (31,2 %) nahezu stabil blieb. Die Quoten lagen damit weiterhin deutlich über den für die Rentenbank geltenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

 

Kennzahlen 2019

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands. Sie erhält keine Mittel aus dem Bundeshaushalt, sondern erwirtschaftet die Mittel zur laufenden Erfüllung ihres gesetzlichen Förderauftrags und Aufrechterhaltung ihres Betriebs selbst.

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf gegen­wär­ti­gen Erwartungen, Annahmen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit ver­füg­baren Informationen basieren. Hierbei handelt es sich insbesondere um Aussagen hinsichtlich unserer Pläne, Geschäftsstrategien und -aussichten. Wörter wie "erwarten", "antizipieren", "be­ab­sich­tigen", "planen", "glauben", "anstreben", "schätzen" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche zu­kunfts­ge­rich­teten Aussagen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zu­künf­tigen Entwick­lungen zu verstehen, sondern sie sind vielmehr von Faktoren abhängig, die Risi­ken und Unwägbarkei­ten beinhalten und auf Annahmen beruhen, die sich ggf. als unrichtig er­wei­sen. Sofern keine anders lautenden gesetzlichen Bestimmungen bestehen, können wir keine Ver­pflich­tung zur Aktualisierung der zukunftsgerichteten Aussagen nach Veröffentlichung dieser In­for­ma­tion übernehmen.

 

 

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Rentenbank als „Qualifizierter Ausbildungsbetrieb“ für Köche ausgezeichnet

9. Januar 2020

Frankfurt. Der Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) hat die Landwirtschaftliche Rentenbank als „Qualifizierten Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet. Die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum bildet in ihrer hauseigenen Küche auch angehende Köchinnen und Köche aus.

2020-01-09 PI qualifizierter Ausbildungsbetrieb - Foto 1

„Mit der Auszeichnung besonders qualifizierter Ausbildungsbetriebe wollen wir ein Zeichen gegen den Nachwuchskräftemangel in deutschen Küchen setzen“, sagte Barbara Röder, Landesvorsitzende Hessen des VDK. „Die Küche der Rentenbank sticht durch ihre individuelle Betreuung der Auszubildenden und durch die Verarbeitung vorwiegend regionaler Lebensmittel auf allerhöchstem Niveau hervor“, so Röder weiter.

Dr. Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank, betonte: „Die Auszeichnung ehrt uns sehr. Als Förderbank unterstützen wir seit über 70 Jahren die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelherstellung. Angesichts dieses Förderauftrags ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, über unsere hauseigene Küche auch zu einer gesunden Ernährung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beizutragen. Diese Philosophie möchten wir pflegen und weitergeben. Als Ausbilder trägt dazu entscheidend unser Küchenchef, Michael Schneider, bei. Er hat schon international preisgekrönte Jungköche hervorgebracht.“

 

Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

 

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