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Mehr Förderkredite für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Kapitalquoten weiter gewachsen

22. August 2019

Frankfurt. Im ersten Halbjahr 2019 vergab die Landwirtschaftliche Rentenbank zinsgünstige Programmkredite in Höhe von 3,2 Mrd. Euro (erstes Halbjahr 2018: 3,3 Mrd. Euro). Zuwächse erzielte die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum in ihren Fördersparten „Landwirtschaft“ und „Ländliche Entwicklung“. Dagegen ging die Nachfrage nach Windkraftfinanzierungen erneut zurück. Das gesamte Förderneugeschäft, das neben den Programm­krediten auch die Refinanzierung mit Bezug zum ländlichen Raum über Namenspapiere, Schuldscheindarlehen und Wertpapiere um­fasst, stieg im ersten Halbjahr 2019 auf 5,8 Mrd. Euro an.

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Neugeschäft mit Programmkrediten insgesamt stabil

In der Fördersparte „Landwirtschaft“ lag das Neugeschäft im ersten Halb­jahr 2019 mit 1,1 Mrd. Euro über dem Niveau des ersten Halbjahres 2018 (1,0 Mrd. Euro). Während mit 346,6 Mio. Euro (376,6 Mio. Euro) weniger Gebäudefinanzierungen abgeschlossen wurden, stiegen die Finanzierungen für Flächenkäufe auf 261,8 Mio. Euro (236,8 Mio. Euro) an. Auch Maschinen­finanzierungen wurden mit 308,0 Mio. Euro (288,3 Mio. Euro) stärker nach­gefragt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

In der Fördersparte „Ländliche Entwicklung“ erhöhte sich das Neugeschäft auf 881,3 Mio. Euro (802,8 Mio. Euro). Ursache dafür war insbesondere eine höhere Nachfrage der Landesförderinstitute nach Globaldarlehen der Rentenbank, die hauptsächlich zur Finanzierung von Infrastrukturmaßnah­men im ländlichen Raum verwendet werden.

Das Neugeschäft in der Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ sank auf 582,7 Mio. Euro (637,4 Mio. Euro), da das Finanzierungsvolumen für Gebäude und für Maschinen rückläufig war.

Die Entwicklung der Fördersparte „Erneuerbare Energien“ war durch Ände­rungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geprägt. Erwartungs­gemäß ging das Neugeschäft bei Windkraftfinanzierungen weiter zurück. Mit 126,4 Mio. Euro (269,5 Mio. Euro) erreichte es nur noch knapp die Hälfte des entsprechenden Vorjahresniveaus. Auch Finanzierungen für Fotovoltaik und Biogas waren weniger gefragt. Insgesamt verringerte sich das Neugeschäft in dieser Fördersparte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 503,6 Mio. Euro (669,5 Mio. Euro).

Im Mai 2019 hat die Rentenbank ihre Förderung der Forstwirtschaft in einer eigenen Fördersparte gebündelt. Dadurch will die Bank noch geziel­ter auf die Herausforderungen der Forstwirtschaft eingehen und unter anderem Maßnahmen unterstützen, die den Wald standortangepasster und widerstandsfähiger machen.

Anteil des Euro als Emissionswährung gestiegen

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank im ersten Halbjahr 2019 6,4 Mrd. Euro (7,8 Mrd. Euro) mit Laufzeiten von mehr als zwei Jahren an den Kapitalmärkten auf. Damit erreichte die Bank bereits mehr als die Hälfte ihres für 2019 geplanten Emissionsvolumens von 11 Mrd. Euro. Die wichtigste Emissionswährung blieb der Euro. Sein Anteil stieg auf 74 % (63 %) an der Mittelaufnahme, ge­folgt vom Britischen Pfund mit 15 % (4 %). Mit 43 % (37 %) am Emissionsvolumen blieben Geschäftsbanken die wichtigsten Investoren, gefolgt von Zentralbanken mit 36 % (31 %).

Bilanzsumme nahezu konstant

Mit 91,1 Mrd. Euro lag die Bilanzsumme Ende Juni 2019 knapp über dem Niveau zum Jahresende 2018 (90,2 Mrd. Euro). Die Forderungen an Kredit­institute einschließlich der Barreserve stiegen auf 60,7 Mrd. Euro (60,2 Mrd. Euro) und erreichten einen Anteil von 67 % (67 %) an der Bilanzsumme. Die verbrieften Verbindlichkeiten bildeten mit 78,0 Mrd. Euro (76,6 Mrd. Euro) bzw. einem Anteil von 86 % (85 %) den größten Einzel­posten auf der Passivseite der Bilanz. Das Eigenkapital einschließlich des Fonds für allgemeine Bankrisiken lag zum 30.06.2019 mit 4 522,8 Mio. Euro auf dem Niveau des Jahresendes 2018.

Ertragsentwicklung weiter zufriedenstellend

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung lag im ersten Halbjahr 2019 mit 96,5 Mio. Euro unter dem entsprechenden Vorjahres­niveau (104,1 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss sank auf 140,0 Mio. Euro (146,2 Mio. Euro). Ursache hierfür war das anhaltende Niedrigzinsumfeld. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich auf 37,5 Mio. Euro, insbe­sondere aufgrund höherer regulatorischer Kosten durch Bankenabgabe und Bankenaufsicht. Analog zum Betriebsergebnis lag der Zwischengewinn mit 96,6 Mio. Euro (104,4 Mio. Euro) unter dem Wert der entsprechenden Vorjahresperiode.

Kapitalquoten weiter erhöht

Die Rentenbank hat ihre Kapitalquoten auf Basis der EU-Bankenverord­nung (CRR) im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Jahresultimo 2018 weiter leicht gesteigert. Die Kernkapitalquote stieg auf 30,3 % (29,7 %) und die Gesamtkapitalquote auf 31,6 % (31,2 %). Die Quoten lagen da­mit weiterhin deutlich über den für die Rentenbank geltenden aufsichts­rechtlichen Anforderungen.

Kennzahlen 1. Halbjahr 2019 (PDF)

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vor­haben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf gegen­wär­ti­gen Erwartungen, Annahmen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit ver­füg­baren Informationen basieren. Hierbei handelt es sich insbesondere um Aussagen hinsichtlich unserer Pläne, Geschäftsstrategien und -aussichten. Wörter wie "erwarten", "antizipieren", "be­ab­sich­tigen", "planen", "glauben", "anstreben", "schätzen" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche zu­kunfts­ge­rich­teten Aussagen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zu­künf­tigen Entwick­lungen zu verstehen, sondern sie sind vielmehr von Faktoren abhängig, die Risi­ken und Unwägbarkei­ten beinhalten und auf Annahmen beruhen, die sich ggf. als unrichtig er­wei­sen. Sofern keine anders lautenden gesetzlichen Bestimmungen bestehen, können wir keine Ver­pflich­tung zur Aktualisierung der zukunftsgerichteten Aussagen nach Veröffentlichung dieser In­for­ma­tion übernehmen.

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Rentenbank weitet Förderzuschuss aus

19. August 2019

Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ihren Förderzuschuss ab sofort in allen Darlehensvarianten und Laufzeiten an. In den „Basis-Konditionen“ wird der Zuschuss neu eingeführt und beträgt hier 1,00 Prozent des Darlehensbetrages. In den besonders günstigen „Top-Konditionen“ erhöht die Rentenbank den Zuschuss von 1,00 Prozent auf 1,50 Prozent des Darlehensbetrages.

Ansicht 3

Der Förderzuschuss der Rentenbank wird zusammen mit dem Darlehen bei der Hausbank beantragt und einmalig ausgezahlt. Anschließend fallen wie bisher Zins und Tilgung an.

Der Sollzinssatz liegt jetzt sowohl in den „Top-Konditionen“ als auch in den „Basis-Konditionen“ in der günstigsten Preisklasse (A) über alle Laufzeiten bei effektiv 1,00 Prozent.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.


Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

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Rentenbank senkt Zinsen

24. Juni 2019

Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) gesenkt.

Rentenbank senkt Zinsen | © Adam Gryko / Shutterstock.com

Sowohl innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ als auch in den „Basis-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preis­klasse (A) nun über alle Laufzeiten mit bis zu 10jähriger Zinsbindung bei effektiv 1,00 Prozent.

Bei Darlehen zu „Top-Konditionen“ wird bei Laufzeiten von bis zu 10 Jahren einmalig ein Förderzuschuss in Höhe von 1,00 Prozent des Darlehensbetrages gewährt. Bei Laufzeiten über 10 Jahren ist der Förderzuschuss auf die 5jährige Zinsbindung beschränkt.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forst­wirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder er­neuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Investi­­tionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergren­zen ein­gehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu rich­ten. In Ab­hängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicher­­heiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die je­weilige Preisklasse vor.

 

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

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