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Historische Meilensteine der Rentenbank

11. Mai 1949

Gründung der Landwirtschaftlichen Rentenbank durch Gesetz als bundesunmittelbare Anstalt öffentlichen Rechts 

1949 bis 1958

Aufbringung des Grundkapitals durch die westdeutsche Land- und Forstwirtschaft

1950er
und 1960er Jahre

Vergabe von Hofkrediten und Finanzierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur

Refinanzierung der Fördertätigkeit überwiegend aus öffentlichen Mitteln

ab 1952

Bildung des Zweckvermögens des Bundes zur Innovationsförderung, treuhänderische Verwaltung durch die Rentenbank

1953

Erste Emission von Landwirtschaftsbriefen (gedeckte festverzinsliche Inhaberschuldverschreibungen) zur Refinanzierung von Förderdarlehen

1972

Einführung des ersten hauseigenen zinsverbilligten Förderprogramms „Räumliche Strukturmaßnahmen“

ab 1973

Refinanzierung überwiegend aus Kapitalmarktmitteln nach dem Wegfall der Bundesmittel und der Einführung der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)

1975

Einführung des Förderprogramms „Landwirtschaft“

1985

Einführung eines Zinsbonus für Junglandwirte im Förderprogramm „Landwirtschaft“

ab 1987

Internationalisierung der Mittelaufnahme

1991

Einführung eines speziellen Förderprogramms für die neuen Bundesländer

ab 1991

Begebung ungedeckter Schuldverschreibungen

1994

Triple-A-Rating durch Standard & Poor’s, 1995 durch Moody’s und 1996 durch Fitch

Einführung des Euro-Medium-Term-Note-Programms (EMTN)

ab 1994

Kreditvergabe an Banken in anderen EU-Ländern zu marktüblichen Konditionen

1999

Die Rentenbank begeht ihr 50. Gründungsjubiläum

2000

Einführung des Euro-Commercial-Paper-Programms (ECP)

Einführung eines Medium-Term-Note-Programms zur Begebung von Anleihen in Australischen Dollar („Kangaroo“-Bonds, AUD-MTN)


2001

Emission der ersten Globalanleihe in US-Dollar; SEC-Registrierung unter einer Sonderregelung, die nur von Staaten und staatsnahen Emittenten in Anspruch genommen werden kann („Schedule B“)

2002

Stärkung des Bundeseinflusses auf die Rentenbank durch eine Novelle des Rentenbankgesetzes

Bestätigung der Rechtmäßigkeit der Anstaltslast der Rentenbank in der Verständigung II  zwischen der Europäischen Kommission und der Bundesregierung


ab 2005

Förderung des agrarbezogenen Umwelt- und Verbraucherschutzes sowie der erneuerbaren Energien

Refinanzierung von Landesförderinstituten für kommunale Investitionen

Fokussierung des Zweckvermögens des Bundes auf Innovationsförderung für die Agrarwirtschaft

2005 bis 2007

Bundesprogramm für tiergerechte Haltungsverfahren zur Verbesserung der Legehennenhaltung in Deutschland

ab 2007

Nullgewichtung: Auf Basis des Kreditrisiko-Standardansatzes können Kreditinstitute in Deutschland und anderen EU-Staaten darauf verzichten, Forderungen gegen die Rentenbank mit Eigenkapital zu unterlegen

2008

Aktualisierung der Struktur der Förderprogramme, Einführung des Risikogerechten Zinssystems (RGZS)

2009 bis 2010

„Konjunkturpaket Agribusiness“ zur Stabilisierung der Liquiditätslage landwirtschaftlicher Unternehmen während der Wirtschafts- und Finanzkrise

ab 2010

Förderung der Aquakultur und Fischwirtschaft durch ein eigenes Programm

ab 2011

Refinanzierung von Landesförderinstituten für den Breitbandausbau im ländlichen Raum

ab 2013

Förderung von Bauern- und Bürgerwindparks

Verstärkung der agrarbezogenen Innovationsförderung der Rentenbank durch Einführung eines zuschussbasierten Förderprogramms 

ab 2014

Haftung des Bundes für die Verbindlichkeiten der Rentenbank durch Ergänzung des Rentenbank-Gesetzes zusätzlich zur weiterbestehenden Anstaltslast

Förderung des ländlichen Tourismus

2015

Aufnahme der ausdrücklichen Insolvenzunfähigkeit der Rentenbank in das Rentenbank-Gesetz

   

Literatur

Manfred Pohl, Andrea H. Schneider: Die Rentenbank. Von der Rentenmark zur Förderung der Landwirtschaft, München 1999

 

Christiane Gothe (Hrsg.): An der Seite der Bauern. Die Geschichte der Rentenbank, München 2014

 

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