Publikationen

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Hier finden Sie die Publikationen der Rentenbank. Sie können sie im PDF-Format ausdrucken oder herunterladen. Zahlreiche unserer Publikationen schicken wir Ihnen auch gerne zu. Für Ihre Bestellung nutzen Sie bitte das Bestellformular.

Aus dem Geschäftsbericht 2015

Agrar Spezial: Herausforderungen, Potenziale, Perspektiven - Ländliche Entwicklung erfolgreich gestalten

Ein Leben auf dem Land verbinden viele Menschen vor allem mit positiven Aspekten wie idyllischer Natur, großzügigem Wohnraum und einem entspannten Lebensstil. Andere assoziieren damit jedoch eher fehlende Arbeitsplätze, eine schwache Infrastruktur, Abwanderung und Überalterung. Beide Perspektiven haben ihre Berechtigung, denn schon lange gibt es nicht mehr „die“ typische ländliche Region. So hat Deutschland viele prosperierende Landstriche, in denen eine starke Wirtschaft und eine gut ausgebaute Infrastruktur für eine hervorragende Lebensqualität sorgen. Viele Länder beneiden uns um diese dezentrale mittelständische Wirtschaftskraft. Aber es gibt auch Regionen, die weniger gut dastehen. Sie haben Schwierigkeiten, die Daseinsvorsorge mit allen relevanten Angeboten aufrecht zu erhalten und junge Menschen zum Bleiben zu motivieren. Vor allem in peripheren ländlichen Regionen verstärken sich ökonomischer und demografischer Wandel gegenseitig. Hier gilt es, die knappen Ressourcen zielgerichtet und innovativ zu nutzen. Das Ziel gibt nicht zuletzt das Grundgesetz vor: die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland. Dies schließt auch eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums ein.

Festschrift - An der Seite der Bauern

Anlässlich des 65-jährigen Jubiläums der Rentenbank erschien im Piper Verlag eine Festschrift zur Geschichte der Förderbank.

Aus dem Geschäftsbericht 2014

Agrar Spezial Boden: - begehrt, begrenzt, (un)bezahlbar

In Deutschland sind die Kaufpreise für Agrarflächen zwischen 2005 und 2013 um 88 % gestiegen, in manchen Regionen sogar noch deutlich mehr. Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von über 8 %. Damit übertrifft Ackerland mitunter die Wertentwicklung von Immobilien in attraktiven Innenstadtlagen. Was den Landwirt als Landbesitzer freut, sieht der wirtschaftende Betrieb vor allem als Kostensteigerung im internationalen Wettbewerb. Viele fragen sich: Deutet diese Entwicklung bereits auf eine Preisblase hin? Oder handelt es sich noch um eine Preisschwankung, die lediglich auf die höheren Agrarpreise und das niedrige Zinsniveau zurückzuführen ist? 

Anhaltspunkte für die Beantwortung dieser Frage liefert zunächst ein vergleichender Blick in die Historie und über die Grenzen Deutschlands hinweg. Darüber hinaus bedarf es einer Analyse all jener Faktoren, die die Preise beeinflussen. Was verleiht dem Boden eigentlich seinen Wert? Was bestimmt die sogenannte „Grundrente", und welche kalkulatorische Zahlungsbereitschaft für Ackerland ergibt sich auf Basis der Berechnung der „ewigen Rente"?

Bei einer umfassenden Betrachtung des Bodenmarkts in Deutschland stellt sich zudem die Frage nach regionalen Besonderheiten sowie nach politischen Einflüssen. So hat in manchen Regionen zum Beispiel die politisch geförderte Biogasproduktion in Kombination mit der Tierhaltung einen deutlich preissteigernden Effekt auf Kauf- und Pachtpreise. Vielen Betrieben wird dadurch das Wachstum erschwert.

Dabei konkurrieren längst nicht mehr nur Interessenten aus der Landwirtschaft um die knappen Flächen. Außerlandwirtschaftliche Investoren werden zunehmend als Preistreiber kritisiert, weil sie den Bodenmarkt in der Finanzkrise offenbar als relativ sichere Anlagemöglichkeit entdeckt haben. Doch sind dagegen wirklich strengere Gesetze notwendig? Und was sollten Landwirte bei der Investition in Boden unbedingt beachten? Im Folgenden werden die aktuellen Diskussionen und Entwicklungen rund um den Bodenmarkt sowie deren historische, ökonomische und rechtliche Grundlagen beleuchtet. Denn kaum ein anderer Produktionsfaktor ist bedeutsamer für die weitere Entwicklung der deutschen Agrarwirtschaft.

Aus dem Geschäftsbericht 2013

Hochproduktiv und gleichzeitig nachhaltig:
Die Landwirtschaft heute und morgen

Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Agrarprodukten ist die Steigerung der Produktivität in der Agrarwirtschaft von großer Bedeutung. Auch für die deutsche Landwirtschaft - als eine der ertragreichsten - erwächst hieraus eine tragende Rolle für die Welternährung. Dieser Aufgabe ist sie in den letzten Jahren durch beeindruckende Produktivitätssteigerungen gerecht geworden. Allein von 1991 bis 2011 stieg ihre Arbeitsproduktivität um 123 %. Vielfach ist es dabei gelungen, Ökonomie und Nachhaltigkeit zu verbinden. Bei steigenden Erträgen gelang es beispielsweise, die Effizienz bei der Düngung zu verbessern, den Energieverbrauch zu senken und zusätzliche Flächen für Umweltmaßnahmen bereitzustellen. Ermöglicht hat dies der technische Fortschritt u. a. in der Pflanzen- und Tierzucht. Auch künftige Fortschritte sind auf Innovationen angewiesen. Ob weitere Steigerungen der Produktivität möglich sind, hängt unter anderem von politischen Rahmenbedingungen und wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen beim Tier- und Umweltschutz ab. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Finanzierung, da für die Entwicklung und Umsetzung von Innovationen ein immer höherer Kapitaleinsatz notwendig ist. Der technische Fortschritt beschleunigt sich und die Abstände zwischen großen Investitionsschritten werden immer geringer. Die Landwirtschaft ist deshalb zu einer der kapitalintensivsten Branchen geworden.

Finanzierungsleitfaden: Informationen und Tipps zu Ihrem Agrarkredit

Dieser Leitfaden richtet sich in erster Linie an investitionswillige Landwirte. Er soll dazu beitragen, dass sich Banken und Landwirte besser verstehen und ihre Geschäftsbeziehungen gemeinsam erfolgreich gestalten. Dazu beleuchtet diese Broschüre aktuelle Rahmenbedingungen des Kreditgeschäfts und gibt Informationen zu den Themen Rating und Sicherheiten. Tipps zur optimalen Gestaltung von Finanzierungen und zur Vorbereitung auf das Kreditgespräch runden den Ratgeber ab.


Interessenten können den Leitfaden kostenlos bestellen oder ihn gleich hier herunterladen.

Leitfaden für Landwirte: Risikomanagement in der Landwirtschaft

Der Umgang mit Risiken gehört seit jeder zum Beruf des Landwirts dazu. Dabei sind die Anforderungen an das betriebliche Risikomanagement jedoch seit einiger Zeit deutlich gestiegen und werden auch in Zukunft zu einer ständigen Herausforderung. Denn neben Produktions- und Finanzrisiken spielen auch Markt- und Politikrisiken eine immer größere Rolle.

Mit dem praxisorientierten "Leitfaden Risikomanagement" erhalten Landwirte einen umfassenden Überblick über die Vielzahl möglicher Risiken, die im schlimmsten Fall sogar die Existenz ihres Betriebes gefährden können. Gleichzeitig werden Instrumente zur Reduzierung oder Vermeidung von Risiken vorgestellt. Die beiliegende Checkliste hilft dabei, ein individuelles Risikoprofil für den eigenen Betrieb zu erstellen. Dadurch bildet sie eine gute Entscheidungsgrundlage für die individuelle Risikostrategie des Landwirts.

Dieser Leitfaden entstand mit Unterstützung der Edmund-Rehwinkel-Stiftung der Rentenbank sowie der R+V Versicherung AG. Autoren des Leitfadens sind Prof. Dr. Ludwig Theuvsen sowie Dr. Matthias Heyder und Dr. Mechthild Frentrup von der Universität Göttingen.

» Download des Leitfadens als PDF

» Download der Checkliste Risikomanagement (Anlage zum Leitfaden) als PDF

Für Pferdebetriebe entstand kürzlich eine Spezialausgabe des Leitfadens:

» Download des Leitfadens für Pferdebetriebe als PDF

» Download der Checkliste für Pferdebetriebe (Anlage zum Leitfaden) als PDF

Aus dem Geschäftsbericht 2012

Von der Milchquote zum Weltmarkt

Die Milchwirtschaft im Wandel

Milch gilt als sicheres und gesundes Lebensmittel. Doch nicht nur vom Lebensmittel selbst, sondern auch von der traditionellen Milchviehhaltung existiert ein positives Bild: glückliche Kühe auf grünen Wiesen. Die Milchwirtschaft nutzt das gute Image und setzt dieses Bild bewusst ein. Tatsächlich haben 42 % der Milchkühe in Deutschland die Möglichkeit, auf die Weide zu gehen. Gleichzeitig wandelt und modernisiert sich die Milchwirtschaft stark. Beschleunigt wird der Wandel durch die stufenweise Liberalisierung des europäischen Milchmarkts. Als Antwort darauf richten sich die Molkereien entweder zunehmend auf den Export aus oder spezialisieren sich auf Markenprodukte oder Spezialitäten. Viele Landwirte sehen in dieser Entwicklung Chancen und erweitern bzw. modernisieren ihre Ställe oder stellen ihre Betriebe in zukunftsträchtigen Nischen neu auf.

Aus dem Geschäftsbericht 2011

Treiben Spekulanten die Lebensmittelpreise?

Rohstoffpreise zwischen Agrar- und Finanzmärkten:
Schwierige Gratwanderung für die Regulierung

Der Vorwurf wiegt schwer: Finanzinvestoren treiben die Preise für Agrarrohstoffe, verursachen damit große Preisschwankungen auf den Agrarmärkten und fördern mittelbar Armut und Hunger in der Welt. Eine einfache Lösung scheint hierfür auch schon bereit zu stehen: Durch strikte Regulierung soll die ethisch fragwürdige Spekulation mit Agrargütern gestoppt werden. Doch sind die Rollen im komplexen Zusammenspiel zwischen Agrar- und Finanzmärkten wirklich so klar verteilt, dass Spekulation pauschal verurteilt und zurückgedrängt werden muss? Was in der öffentlichen Diskussion klare Zustimmung erfährt, verlangt von den Entscheidern in Politik und Finanzwelt Fingerspitzengefühl und Augenmaß. Denn gerade die hohe Verantwortung für die Ernährung der Weltbevölkerung gebietet einen differenzierten Blick auf die Ursachen der Preisvolatilität und vor allem ein sorgfältiges Abwägen der Risiken und Nebenwirkungen, bevor in den Markt eingegriffen wird.

Aus dem Geschäftsbericht 2010:

Finanzmarktregulierung - Die Folgen für die Agrarwirtschaft

Strengere Eigenkapitalvorschriften und die Bankenabgabe dürften die zukünftige Kreditversorgung der Agrarwirtschaft kaum beeinträchtigen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Auswirkungen der Finanzmarktregulierung auf die Agrarkreditvergabe im Geschäftsbericht 2010 der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Zwar steigen die Kosten der Darlehensvergabe der Banken. Basel III und Bankenabgabe verteuern die im Rahmen des Investmentbankings im Handelsbuch gehaltene Aktiva jedoch stärker als die Darlehensvergabe an Mittelstand und Privatkunden im Bankbuch. Dies begünstigt eine stärkere realwirtschaftliche Orientierung des gesamten Bankensektors.

Aus dem Geschäftsbericht 2009:

Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Agrarwirtschaft

Die Entwicklungen an den Finanzmärkten hatten in den letzten Jahren einen nicht unerheblichen Einfluss auf die landwirtschaftlichen Absatzmärkte, da sie die üblichen witterungs- und produktionsbedingten Preisfluktuationen verstärkten. Vor dem Hintergrund einer relativ stabilen Nahrungsmittelnachfrage führten außerordentliche Preisschwankungen an den Agrarrohstoffmärkten zu einer entsprechend volatilen Gewinnentwicklung der Landwirtschaft und der ihr vor- und nachgelagerten Wirtschaftszweige. Während Preisschwankungen an den Agrarmärkten früher überwiegend von der Markt- und Preispolitik der EU aufgefangen worden sind, beeinflussen sie heute direkt und unmittelbar die Liquidität der Betriebe.

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