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Interview mit den Rehwinkel-Stipendiaten 2013

 

Mit Beginn des Wintersemesters 2012/2013 wählte die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Rentenbank bereits zum dritten Mal die Teilnehmer ihres Stipendienprogramms aus. Die beiden Studierenden Pauline Rummel und Heinrich Kruse überzeugten während des mehrstufigen Auswahlverfahrens mit sehr guten Studienleistungen, sozialem Engagement und ihrer hohen Zielorientierung. 


Im Interview erzählen die beiden Stipendiatinnen, die nun zwei Jahre lang gefördert werden, von ihrer Motivation für die Bewerbung sowie ihren Erfahrungen während des Auswahlverfahrens und in der ersten Zeit danach.

 
 
 

Das Interview

 

Frau Rummel, Herr Kruse, Sie sind seit 2013 Stipendiaten der Edmund Rehwinkel-Stiftung. Was hat Sie bewogen, sich um das Stipendium zu bewerben?

Rummel: An der Ausschreibung hat mich besonders angesprochen, dass sich das Stipendium nur an Studierende der Agrar- und Ernährungsbranche richtet. Dadurch sind Veranstaltungen und Seminare viel besser auf die Interessen und das Studium ausgerichtet. Außerdem fand ich es ermutigend, dass nicht nur der Noten-durchschnitt, sondern auch Praktika und gesellschaftliches Engagement für die Auswahl entscheidend sind.

Kruse: Ich habe mich aus verschiedenen Gründen für die Bewerbung entschieden. Zunächst hat die finanzielle Unterstützung mein Interesse an dem Stipendium geweckt. Die verschiedenen Weiterbildungsangebote, aber auch die Möglichkeit mit interessanten Persönlichkeiten der Agrarbranche in Kontakt zu treten waren letztendlich jedoch auch ausschlaggebend, sich zu bewerben.

Empfanden Sie es als schwierig, das Stipendium zu erhalten?

Rummel: Nein. Durch die zwei Auswahlgespräche in Frankfurt ist die Bewerbung zwar mit etwas mehr Aufwand verbunden, aber ich habe die beiden Gespräche als sehr positiv empfunden. Ich hatte die Möglichkeit mich und meine Ziele vorzustellen und mit meinem Engagement und meiner Begeisterung für Studium und Ehrenamt zu überzeugen.

Kruse: Da ich mich das erste Mal für ein Stipendium beworben habe, musste ich gewisse Unterlagen zusammentragen. Das Bewerbungsgespräch und die Fahrt nach Frankfurt hingegen empfand ich als willkommene Abwechslung zum Studienalltag. Im Nachhinein betrachtet empfand ich es nicht als schwierig, das Stipendium zu erhalten. Ich denke, das Bewerbungsverfahren, vor allem das Bewerbungsgespräch waren interessante Erfahrungen.

An welchen Veranstaltungen konnten Sie als Stipendiatinnen bisher teilnehmen?

Rummel: Am Vorstandsempfang der Rentenbank, sowie dem Max-Eyth-Abend der DLG auf der Agritechnica. Außerdem am Wirtschaftspodium des Global Forum for Food and Agriculture im Rahmen der Grünen Woche in Berlin.

Kruse: Bislang habe ich an keinen Veranstaltungen teilgenommen, da ich zurzeit Auslandspraktika absolviere.

Was erzählen Sie Ihren Kommilitonen über das Stipendium?

Rummel: An sich ist das kein großes Thema. Das Besondere an der Förderung sind meiner Meinung nach vor Allem die Seminare und Veranstaltungen, die ich besuchen kann. Bei Interesse empfehle ich immer, von sich überzeugt zu sein und sich einfach mal zu bewerben.

Kruse: Grundsätzlich habe ich nur mit engen Freunden und interessierten Kommilitonen darüber gesprochen. Ich habe ihnen von den positiven Erfahrungen während der Bewerbung erzählt. Außerdem ermutige ich potentielle Kandidaten, sich nächstes Jahr ebenfalls zu bewerben.

Welche Erwartungen haben Sie an den weiteren Verlauf des Stipendiums?

Rummel: Ich hoffe, dass ich an weiteren interessanten Veranstaltungen teilnehmen und ein paar Kontakte für die Zukunft knüpfen kann.

Kruse: Ich freue mich sehr auf die geplanten Veranstaltungen, z.B. auf das Symposium der Edmund Rehwinkel-Stiftung, um dort mit interessanten Persönlichkeiten und den anderen Stipendiaten ins Gespräch zu kommen. Außerdem erwarte ich neue Erkenntnisse bei den angebotenen Fortbildungen. Die finanzielle Förderung bietet mir zudem die Möglichkeit, sich intensiver auf das Studium zu konzentrieren.

Verraten Sie uns abschließend noch Ihre nächsten Pläne im Studium?

Rummel: Ich beschäftige mich bereits mit der Planung meiner Masterarbeit, da ich gerne einen praktischen Versuch durchführen möchte und dies eine gewisse Vorlaufzeit benötigt. Außerdem würde ich gerne noch ein Praktikum im Ausland machen

Kruse: Im Master-Studiengang der Agrarwissenschaften möchte ich mich vor allem im Bereich der Betriebswirtschaft weiterbilden und vorhandene Kenntnisse vertiefen. Außerdem möchte ich weitere Erfahrungen im Ausland sammeln. Geplant ist eine Reise mit Kommilitonen nach Osteuropa, bei der wir die dortige Landwirtschaft näher kennenlernen wollen. Ich denke zudem über ein Auslandssemester nach.

 
 
 

Unsere Stipendiatinnen

 
 

Pauline Rummel (23) studiert im Masterstudium Agrarwissenschaften mit dem Schwerpunkt Pflanzenproduktion in Göttingen. Sie ist neben ihrem Studium in zahlreichen Gruppen und Vereinen wie dem Kreisjugendring Fürstenfeldbruck und der Jugendbildungsstätte Königsdorf engagiert.




 

Heinrich Kruse (23) studiert ebenfalls Agrarwissenschaften in Göttingen. Er hat im Masterstudium den Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus gewählt. Daneben ist er ehrenamtlich als Beisitzer in der Jungen Union und im Beraterteam der Jungen ISN aktiv.