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Ausschreibung 2013

 

Die politisch forcierte Energiewende in Deutschland hat zwei Schwerpunktthemen: Die Reduzierung des Energieverbrauchs und die Umstellung der Energieerzeugung auf Erneuerbare Energien. Insbesondere mit Blick auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien kommt dem ländlichen Raum und damit der Landwirtschaft eine erhebliche Relevanz zu.

Neben Photovoltaik und Windkraft bildet die Bioenergie einen wesentlichen Baustein im aktuellen Konzept der Energiewende. Die Bioenergie ist auch deshalb so bedeutend, weil aus aktueller Sicht nur diese Form der Erneuerbaren Energien speicherfähig ist und somit flexibel und verbrauchsgerecht abgerufen werden kann. Die Möglichkeiten der Bioenergie sind dabei nicht auf die durch das EEG geförderte Stromgewinnung beschränkt. Wärmeerzeugung und die Biokraftstoffe spielen ebenfalls eine Rolle.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist gut vorangekommen! Viele Landwirte haben die Investitionsmöglichkeiten genutzt und kräftig investiert. So sind bspw. in den vergangenen Jahren über 7.000 Biogasanlagen entstanden. Die Bioenergieerzeugung hat sich damit zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor und zu einem zweiten Standbein für die landwirtschaftlichen Unternehmen entwickelt.

Die Energiewende ist und bleibt aber auch ein Schwerpunktthema der Politik und einer kritischen Öffentlichkeit. Und insbesondere aus dem politischen Umfeld werden Stimmen laut(er), die nach einer Neujustierung von Ausbauplänen und –geschwindigkeiten rufen. Wie geht es also weiter mit der Bioenergie in Deutschland?


Zum Schwerpunktthema „Die Zukunft der Bioenergie“ förderte die Edmund Rehwinkel-Stiftung im Jahr 2013 die unten aufgeführten wissenschaftlichen Studien. Die Studien wurden am 7. Mai 2014 auf dem Symposium der Stiftung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin vorgestellt und in Band 30 der Schriftenreihe der Rentenbank veröffentlicht.