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Innovationsförderung aus dem Zweckvermögen

 
Eine dauerhaft wettbewerbsfähige Agrarwirtschaft ist auf Innovationen angewiesen. Das bei der Rentenbank gebildete Zweckvermögen des Bundes unterstützt Sie bei der Finanzierung von innovativen Projekten in der Land- sowie der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen.

Für eine Förderung aus Mitteln des Zweckvermögens stehen Ihnen zwei Programmteile zur Verfügung:
 
 
 

Programmteil 1: die Markt- und Praxiseinführung von Innovationen

Hierzu zählen Modellvorhaben von Unternehmen der Land- sowie Agrar- und Ernährungswirtschaft in den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung. Die Vorhaben sollten sich durch ihren Innovationsgrad und ihre Beispielhaftigkeit vom Stand der Technik sowie von bestehenden Standards abheben.


Höhe der Förderung

Die Förderung wird als Darlehen gewährt. Das Darlehen kann bis zu 100% der förderungsfähigen Ausgaben betragen.

Konditionen

Der Zinssatz für das Darlehen wird gegenüber dem Kapitalmarkt um bis zu 5% reduziert. Der Mindestzinssatz beträgt 1,5% p.a. bei einer Laufzeit und Zinsbindung von maximal 20 Jahren. Die Auszahlung der Darlehen erfolgt zu 98%.

Antragstellung

Die Beantragung des Darlehens erfolgt über Ihre Hausbank. Weitere Informationen finden Sie in unseren

>> Programmbedingungen "Innovationen" (PDF).


>> Zu den Antragsunterlagen

Maßgeblich für die Vergabe von Krediten sind die Richtlinien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Verwendung des Zweckermögens des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank vom 18.12.2008. Die Richtlinien sind am 22.01.2009 in Kraft getreten.

Kombination mit anderen öffentlichen Förderprogrammen (Kumulierung)

Eine Kumulierung mit Mitteln anderer öffentlicher Förderprogramme ist möglich, sofern und soweit hierbei die beihilferechtlichen Höchstgrenzen nicht überschritten werden. Hinweis: Bei Vorhaben, die ebenfalls Zuwendungen aus dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) erhalten, ist eine Förderung aus dem Zweckvermögen nicht möglich. 

 
 
 

Programmteil 2: die experimentelle Entwicklung von Innovationen

Hierzu gehört die Umsetzung von Erkenntnissen der industriellen oder universitären Forschung in Form von neuen oder verbesserten Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen. Auch die konzeptionelle Planung und der Entwurf von alternativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen, aber auch Studien zur Prüfung der technischen Durchführbarkeit sind förderfähig. Die Förderung beinhaltet zudem die Schaffung eines ersten, nicht zur kommerziellen Nutzung geeigneten Prototyps sowie erster Demonstrations- und Pilotprojekte.

Höhe der Förderung

Studien können bei KMU mit bis zu 50% und bei Forschungseinrichtungen mit bis zu 100% gefördert werden. Andere Kosten, wie z.B. die Erstellung eines Prototyps können bei mittleren Unternehmen mit bis zu 35%, bei kleinen Unternehmen mit bis zu 45% und bei Forschungseinrichtungen mit bis zu 100% gefördert werden

Antragstellung

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die Rentenbank sowie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stützen ihre Förderentscheidung auf die agrarfachliche Expertise der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Potenzielle Antragsteller wenden sich daher für eine telefonische Beratung zunächst an die BLE. 

Weitere Informationen finden Sie in unseren

>> Programmbedingungen "Innovationen" (PDF).

 
 
 

Informationen und Ansprechpartner


Ansprechpartner 

Für weitere Auskünfte zum Programmteil 1: "Markt- und Praxiseinführung" wenden Sie sich bitte an die Rentenbank, Herr Strobel Tel. 069/2107 - 244, Herr Francksen Tel. 069/2107 - 284.

Auskünfte zum Programmteil 2: "Experimentelle Entwicklung" erhalten Sie

bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung - Projektgruppe Innovationsförderung, Herr Gayl Tel. 0228/99 6845 - 3260. Oder auch als
>> Anfrage per E-Mail an die BLE.