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Publikationen

 

Hier finden Sie die Publikationen der Rentenbank. Sie können sie im PDF-Format ausdrucken oder herunterladen. Zahlreiche unserer Publikationen schicken wir Ihnen auch gerne zu. Für Ihre Bestellung nutzen Sie bitte das Bestellformular.

 

 
 
 

Leitfaden für Landwirte: Risikomanagement in der Landwirtschaft

Der Umgang mit Risiken gehört seit jeder zum Beruf des Landwirts dazu. Dabei sind die Anforderungen an das betriebliche Risikomanagement jedoch seit einiger Zeit deutlich gestiegen und werden auch in Zukunft zu einer ständigen Herausforderung. Denn neben Produktions- und Finanzrisiken spielen auch Markt- und Politikrisiken eine immer größere Rolle.

Mit dem praxisorientierten "Leitfaden Risikomanagement" erhalten Landwirte einen umfassenden Überblick über die Vielzahl möglicher Risiken, die im schlimmsten Fall sogar die Existenz ihres Betriebes gefährden können. Gleichzeitig werden Instrumente zur Reduzierung oder Vermeidung von Risiken vorgestellt. Die beiliegende Checkliste hilft dabei, ein individuelles Risikoprofil für den eigenen Betrieb zu erstellen. Dadurch bildet sie eine gute Entscheidungsgrundlage für die individuelle Risikostrategie des Landwirts.

Dieser Leitfaden entstand mit Unterstützung der Edmund-Rehwinkel-Stiftung der Rentenbank sowie der R+V Versicherung AG. Autoren des Leitfadens sind Prof. Dr. Ludwig Theuvsen sowie Dr. Matthias Heyder und Dr. Mechthild Frentrup von der Universität Göttingen.


>> Download des Leitfadens als PDF

>> Download der Checkliste Risikomanagement (Anlage zum Leitfaden) als PDF

 
 
 

Aus dem Geschäftsbericht 2010:

Finanzmarktregulierung - Die Folgen für die Agrarwirtschaft

Strengere Eigenkapitalvorschriften und die Bankenabgabe dürften die zukünftige Kreditversorgung der Agrarwirtschaft kaum beeinträchtigen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Auswirkungen der Finanzmarktregulierung auf die Agrarkreditvergabe im Geschäftsbericht 2010 der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Zwar steigen die Kosten der Darlehensvergabe der Banken. Basel III und Bankenabgabe verteuern die im Rahmen des Investmentbankings im Handelsbuch gehaltene Aktiva jedoch stärker als die Darlehensvergabe an Mittelstand und Privatkunden im Bankbuch. Dies begünstigt eine stärkere realwirtschaftliche Orientierung des gesamten Bankensektors.

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Aus dem Geschäftsbericht 2009:

Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Agrarwirtschaft

Die Entwicklungen an den Finanzmärkten hatten in den letzten Jahren einen nicht unerheblichen Einfluss auf die landwirtschaftlichen Absatzmärkte, da sie die üblichen witterungs- und produktionsbedingten Preisfluktuationen verstärkten. Vor dem Hintergrund einer relativ stabilen Nahrungsmittelnachfrage führten außerordentliche Preisschwankungen an den Agrarrohstoffmärkten zu einer entsprechend volatilen Gewinnentwicklung der Landwirtschaft und der ihr vor- und nachgelagerten Wirtschaftszweige. Während Preisschwankungen an den Agrarmärkten früher überwiegend von der Markt- und Preispolitik der EU aufgefangen worden sind, beeinflussen sie heute direkt und unmittelbar die Liquidität der Betriebe.

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